Umweltministerin will Klimaschutz beim Wiederaufbau

Vor dem Petersberger Klimadialog fordert Bundesumweltministerin Svenja Schulze, den Klimaschutz als zentrales Element beim Wiederaufbau der Wirtschaft in der Coronakrise zu verankern. „Für uns wichtig ist, dass die kommenden Konjunkturprogramme so gestaltet werden, dass sie Arbeitsplätze, Innovation und Klimaschutz zugleich voranbringen“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). „Es wäre gut, wenn diese Botschaft auf dem Dialog von vielen unterstrichen wird und unterschiedliche Staaten zeigen, dass sie daran arbeiten.“

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Aus wichtigen Ländern seien in dieser Hinsicht positive Signale zu sehen, so Schulze. „China zum Beispiel denkt über grüne Konjunkturpakete nach.“ Weil der Klimawandel auch in Zeiten von Corona weiterexistiere, müsse der Einsatz für Klimaschutz weitergehen, so die Ministerin. Umwelt- und Klimaschutz würden nach der Krise umso mehr gebraucht, als Treiber für Wirtschaft, Innovation und Beschäftigung. Der am Montag beginnende Petersberger Klimadialog gilt als wichtige Veranstaltung im Rahmen der internationalen Klimadiplomatie. In diesem Jahr findet das Treffen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie virtuell statt. „Man kann mit virtuellen Treffen vieles auffangen, aber auf Dauer braucht es das persönliche Gespräch. Am Ende wird vieles in den Kaffeepausen geklärt“, sagte Schulze.