Umweltministerin will Konjunkturprogramm für Klimaneutralität

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) warnt davor, die Anstrengungen für den Klimaschutz wegen der Coronakrise zu vernachlässigen. „Der Aufbau einer vollständig auf erneuerbaren Energien basierenden Wirtschaft“ müsse im Fokus bleiben – auch wenn „aktuell die Bewältigung der Pandemie im Mittelpunkt“ stehe, sagte Schulze dem „Spiegel“. „Selbstverständlich werden wir Konjunkturprogramme nach der Coronakrise so konzipieren müssen, dass sie uns helfen, die Zukunftsherausforderungen unserer Volkswirtschaft zu meistern“, forderte die Bundesumweltministerin.

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Dazu zähle der Aufbau einer klimaneutralen Wirtschaft, um „anderen Krisen besser begegnen zu können“. Der deutsche Verband der Automobilindustrie (VDA) warnt davor, die Flottengrenzwerte für 2025 und 2030 kurzfristig weiter zu verschärfen: „Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit“, sagte Verbandspräsidentin Hildegard Müller dem „Spiegel“. Gleichzeitig stellt sie aber klar: Die Autoindustrie wolle an den Pariser Klimazielen für 2050 und den geltenden CO2-Zielen festhalten. „Die Branche steht mitten im Transformationsprozess“, so Müller, „und ist entschlossen, diesen auch weiterzuführen.“