Ferber: „Umweltschutz keine Erfindung der Grünen“ – CSU Schwaben zieht Europawahl-Bilanz

Zufrieden zeigt sich der Vorsitzende des Bezirksverbands der CSU Schwaben, Markus Ferber, mit dem Ergebnis der Europawahl.

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Markus Ferber ist zufrieden. Er zieht wieder ins Europaparlament ein | Archivfoto: Wolfgang Czech

Als schwäbischer Spitzenkandidat hat der Europaabgeordnete in den zurückliegenden Wochen und Monaten einen intensiven Wahlkampf in ganz Schwaben geführt. Im Rahmen der jüngsten Bezirksvorstandssitzung dankte er allen engagierten Kreis- und Ortsverbänden für die großartige Unterstützung bei Veranstaltungen, Infoständen und Haustürbesuchen. Markus Ferber selbst wurde als einer von 15 Abgeordneten aus Bayern wiedergewählt und kann als erfahrener Europageordneter nun seine siebte Amtsperiode beginnen.

Umweltschutz keine Erfindung der Grünen

„Wir konnten die Bedeutung von Europa wieder in den Vordergrund rücken und die Menschen mobilisieren. Eine Wahlbeteiligung von knapp 60% in Schwaben ist ein sehr gutes Ergebnis und Zeichen für unsere Demokratie“ so der schwäbische Bezirksvorsitzende und Europaabgeordnete Markus Ferber. Es sei mit wichtigen Themen wie Sicherheit, Klimaschutz und sozialer Gerechtigkeit auch gelungen, die beiden extremen Gruppierungen von links als auch von rechts in Zaum zu halten. Hier konnte man sich klar inhaltlich abgrenzen. Selbstkritisch sieht Markus Ferber die fehlende Positionierung gegenüber den Grünen. „Umweltschutz und Klimapolitik ist keine Erfindung der Grünen, sondern wird bereits seit Jahrzehnten von der CSU vorangetrieben“, so der Bezirksvorsitzende Markus Ferber. Ein Beispiel sei die langfristige Strategie der CO2-Absenkung für ein klimaneutrales Europa.

CSU mit Blick in die Zukunft

Mit dem Ergebnis von 41,4% hat sich die schwäbische CSU stabilisiert und liegt rund 12% über dem Ergebnis der CDU in Deutschland. Dennoch stellt der Bezirksvorsitzende Markus Ferber klar, dass man das Ergebnis umfangreich analysieren und die richtigen Konsequenzen daraus ziehen muss. „Wir haben es nicht geschafft, den jungen Menschen unsere Politik zu vermitteln. Hier müssen wir in Zukunft andere Wege gehen, um gerade die wichtigen Themen für die junge Generation wieder besser darzustellen und vor allem um die jungen Menschen in unsere Politik einzubinden“, betont Markus Ferber. Ebenfalls sieht der Europaabgeordnete die unterschiedliche Entwicklung zwischen Stadt und Land. Die CSU müsse zukünftig auf die verschiedenen Bedürfnisse der Menschen einerseits im ländlichen Bereich und andererseits in den größeren Städten Bayerns wieder stärker individueller eingehen und Lösungen anbieten.