In Langenmosen, Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, verschwand in der Nacht zum Donnerstag ein Auto, das mit einem Keyless-Go-System ausgestattet war. Den bisherigen Ermittlungen zufolge konnten die Täter in der zweiten Hälfte der Nacht einen etwa sieben Jahre alten Audi Q7 in der Hochfeldstraße starten, ohne die Originalschlüssel zu nutzen, und damit entkommen. Der Besitzer hatte seinen Wagen vor seinem Wohnhaus abgestellt und zuletzt am Mittwoch gegen 23 Uhr gesehen.
In dem gestohlenen Fahrzeug befanden sich neben einigen Wertsachen auch zwei markante Kindersitze der Marke Recaro.
Die Kriminalpolizei in Ingolstadt ermittelt in dem Fall und ist auf Hinweise von Zeugen angewiesen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben könnten.
Autobesitzern älterer Modelle mit Keyless-Go-System empfiehlt die Polizei, den Schlüssel niemals in der Nähe der Haustür zu lagern und das Funksignal mittels Aluminiumhüllen oder anderer Methoden abzuschirmen. Vor einem Diebstahlschutz-Test wird geraten, das Auto mit dieser Schutzmaßnahme neben der Fahrzeugtür zu öffnen, um sicherzustellen, dass es nicht entriegelt.
Es wird auch dazu geraten, beim Fahrzeughersteller nachzufragen, ob der Komfortzugang temporär deaktiviert werden kann. Einige Hersteller bieten die Möglichkeit, die Keyless-Funktion durch zweimaliges Drücken der Verriegelungstaste am Schlüssel auszuschalten. Autowerkstätten können nähere Informationen zu spezifischen Schutzmaßnahmen für Fahrzeuge bereitstellen.
Funkdichte Hüllen für die Keyless-Schlüssel werden ebenfalls empfohlen, um die Reichweite des Funksignals zu verkürzen und Dieben das Leben schwerer zu machen.

