Zwei Monate lang wurde nicht marschiert, jetzt laufen sie wieder durch die Augsburger Innenstadt. Rund 750 Gegner der Corona-Politik hatten sich am Friedensfest versammelt und ihre Ansichten vertreten.

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Symbolbild

Das sogenannte „Bürgerforum Schwaben“ hatte das Augsburger Friedensfest zu einem Neustart genutzt. Nach zweimonatiger Pause zogen am frühen Montagabend wieder mehrere hundert Gegner der Corona-Politik durch die Straßen. Nach Polizeiangaben waren es in der Spitze bis zu 750 Personen, die sich dem Protestzug vom Ladebahnhof aus angeschlossen hatten.

Es soll nicht die letzte dieser Veranstaltungen bleiben. Bis Ende September sollen nun jeden Samstag auf zwei wechselnden Routen für die Sicht der Teilnehmer auf die Corona-Politik und gegen weitere „Missstände“ geworben werden. Bis zu 5000 Teilnehmer stark sollen die Protestmärsche werden, diese Zahl wurde zumindest in der Anmeldung durch die Veranstalter genannt.