Der ECDC Memmingen hat beim Tabellenzweiten in Peiting einen unerwarteten Punktgewinn gefeiert. Aufgrund einer langen Führung und zahlreicher Chancen wäre ein noch besseres Resultat aus Indianer-Sicht möglich gewesen. Am Sonntag kommt mit dem EV Landshut bereits der nächste Hochkaräter an den Hühnerberg.

Foto: Alwin Zwibel

Es ging gleich sehr gut los in Oberbayern. Der litauische Neuzugang, Tadas Kumeliauskas, machte da weiter, wo er am letzten Spieltag aufgehört hatte und brachte sein Team früh in Führung. Die Indians ließen den Favoriten gar nicht richtig ins Spiel kommen und spielten ein sehr starkes Anfangsdrittel. Der verdiente Lohn war das folgende 2:0 durch Antti Miettinen. Leider gelang es den Indians nicht, trotz einiger guter Möglichkeiten, den Spielstand weiter auszubauen und so ging es mit einer Zwei-Tore-Führung in die Kabine.

Im Mittelabschnitt haben die Indians Pech, als Kumeliauskas gleich zu Beginn nur die Latte trifft. Die Gastgeber kommen in der Folge zwar etwas besser in die Partie, können aber vorerst den Anschluss nicht erzielen. Zum Leidwesen der mitgereisten Memminger Anhänger fällt dieser aber dann ausgerechnet in einem Überzahlspiel des ECDC, als Krabbat einen Konter zum 2:1 aus Memminger Sicht verwerten kann.

Die letzten 20 Minuten standen dann im Zeichen der Peitinger Schlussoffensive, doch auch das Team von Sergej Waßmiller kam weiter zu einigen guten Chancen. Florian Hechenrieder, der starke Schlussmann des ECP, war aber nicht mehr zu überwinden, auch wenn der starke Kumeliauskas einige gefährliche Abschlüsse zu verbuchen hatte. Besser machten es dann die Gastgeber, die durch Gohlke, sieben Minuten vor dem Ende, zum Ausgleich kamen und die Partie in die Overtime schickten.