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Unfall auf Neubiberger Baustelle: 43-Jähriger von Bagger überrollt und schwer verletzt

Schwerer Arbeitsunfall in Neubiberg

Am Donnerstag, den 22. Mai 2025, ereignete sich gegen 09:20 Uhr ein Arbeitsunfall auf einer Baustelle in Neubiberg. Während dort Aushubarbeiten stattfanden, wurde ein 43-jähriger Mann aus München schwer verletzt.

Der Vorfall passierte, als der Mann hinter einem Lkw stand, der gerade mit Erde und Schotter beladen worden war. Ein 29-jähriger Baggerführer aus dem Landkreis Pfaffenhofen kollidierte beim Rückwärtsfahren mit seinem Kettenbagger mit dem Fußgänger und rollte über dessen Bein. Der 43-Jährige erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Unfallursache wird von der Münchner Verkehrspolizei untersucht.

Betrügerischer Schockanruf in Unterhaching

Am 22. Mai 2025 wurde die Polizei gegen 17:30 Uhr über einen Trickbetrug informiert, der eine über 80-jährige Frau aus dem Landkreis München betraf. Zwischen 14:00 und 16:00 Uhr kontaktierte ein unbekannter Täter die Seniorin telefonisch und gab sich als Angehöriger des Amtsgerichts München aus. Der Anrufer täuschte vor, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und könne nur durch die Zahlung eines hohen Geldbetrags vor Inhaftierung bewahrt werden.

Die Frau bereitete daraufhin Bargeld und Schmuck in einem Behältnis vor und übergab es einer weiblichen Abholerin. Nachdem ihr der Betrug bewusst wurde, informierte sie einen Familienangehörigen, der die Polizei verständigte. Die Ermittlungen führt das Kommissariat 61.

Die Abholerin wird wie folgt beschrieben: weiblich, etwa 175 cm groß, trug einen knielangen grauen Mantel, einen hellen Hut und führte einen Regenschirm mit sich.

Zeugen, die in der Umgebung der Münchner Straße, Oskar-von-Miller-Straße, Fasanenstraße, Erzbergerstraße oder entlang der S-Bahnstrecke in Unterhaching etwas Auffälliges beobachtet haben, werden um Kontaktaufnahme mit dem Polizeipräsidium München gebeten.

Die Münchner Polizei warnt vor Betrugsmaschen, bei denen sich Anrufer als Behördenvertreter ausgeben und rät zu eigenen Recherchen bei Anrufen dieser Art sowie zu einem Anruf beim Polizeinotruf 110, um Echtheit zu prüfen. Nie sollten Bargeld oder Wertgegenstände an fremde Personen übergeben werden.

Festnahme eines Einbrechers in Maxvorstadt

In der Nacht zum 23. Mai 2025, gegen 03:20 Uhr, bemerkten Zivilbeamte der Polizeiinspektion 12 in Maxvorstadt eine gewaltsam geöffnete Tür einer Gaststätte. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass versucht wurde, eine Geldkassette aufzubrechen.

Eine sofortige Fahndung führte zur Festnahme eines 52-jährigen Verdächtigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland, der rumänischer Staatsbürgerschaft ist. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl wegen mehrerer Einbrüche vor. Er wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Ob er auch für diesen Einbruch verantwortlich ist, klärt das Kommissariat 52.

Ermittlungsfortschritt bei Betrugsfall in Maxvorstadt

Am 21. Mai 2025 wurde ein 34-jähriger Mann aus dem Landkreis München in Riposto, Italien, festgenommen, nachdem ein internationaler Haftbefehl gegen ihn vorlag. Er steht im Verdacht, mehrere Personen durch Wohnungsbetrug geschädigt zu haben, indem er sich als vermeintlicher Vermieter ausgab.

Bereits am 1. März 2025 hatten zwei Studentinnen aus München Betrugsvorwürfe angezeigt, als sie eine Wohnung in Maxvorstadt anmieten wollten. Nachdem sie einen hohen Geldbetrag als Kaution und erste Miete überwiesen hatten und die Schlüsselübergabe nicht stattfand, wurde der Betrug offenkundig. Der entstandene Schaden beläuft sich auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag. Das Kommissariat 63 ermittelt weiterhin. Der Festgenommene befindet sich bis zur Auslieferung nach Deutschland in einem Gefängnis in Catania.

Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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