Unfallstelle auf A7 übersehen – Pkw schleudert bei Bad Grönenbach in ein Polizeifahrzeug

Am frühen Donnerstagabend geriet ein 31-jähriger Pkw-Fahrer auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Bad Grönenbach und Woringen ins Schleudern, kollidierte infolge dessen mit der Leitplanke und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Zur Absicherung der Unfallstelle postierten die eingesetzten Beamten der Autobahnpolizei Memmingen ihren Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht abgesetzt auf dem linken Fahrstreifen.

Bundespolizeigewerkschaft Fuer Verstaerkte Grenzueberwachung 1
Symbolbild

Zudem wurde die Unfallörtlichkeit durch eine Vielzahl an Pylonen und einem Warnschild mit dem Blitzer „Unfall“ kenntlich gemacht. Trotzdem erkannte ein 38-jähriger Kraftfahrzeugführer die Situation zu spät, kam beim anschließenden Bremsversuch ins Schleudern, prallte nach einer 180 Grad Drehung in das Polizeifahrzeug und kam zwischen Genanntem und der Leitplanke zum Stehen. Einer der eingesetzten Polizeibeamten befand sich zu diesem Zeitpunkt neben dem Streifenwagen und rettete sich durch einen Sprung auf die Motorhaube, um nicht eingeklemmt zu werden. Dieser, sowie der im Streifenwagen sitzende Polizeibeamte, wie auch der Unfallverursacher wurden beim Unfall leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst in verschiedene Kliniken gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Die Autobahn war aufgrund der Unfallaufnahme und den Bergungsmaßnahmen in nördliche Richtung für insgesamt zweieinhalb Stunden gesperrt.

Der Verkehr war an der Anschlussstelle Bad Grönenbach abgeleitet worden.

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