Uniklinikum Augsburg | Ambulante Patienten brauchen ab sofort G-G-G-Nachweis

Aufgrund der aktuellen Lage haben sich die Vorgaben für die Besuche ambulanter Patienten in die Sprechstunden sowie zur Bildgebung am Universitätsklinikum Augsburg (UKA) geändert. Patienten, die ambulant ins UKA kommen, müssen ab sofort einen sogenannten 3G-Nachweis vorlegen:

Uka Uniklinik Augsburg 9
Foto: Dominik Mesch

G – GEIMPFT = Vollständig geimpfte Personen
Hier reicht die Vorlage des Impfausweises mit zwei Impfungen, die mindestens 14 Tage zurückliegen.

G – GENESEN = Genesene Personen
Vorlage des positiven PCR-Tests, der nicht jünger als 28 Tage, aber auch nicht älter als sechs Monate ist ODER
Vorlage des positiven PCR-Tests, der älter als sechs Monate ist plus Nachweis der ersten Impfung.

G – GETESTET = Negativ getestete Personen
Vorlage eines negativen Tests → Bei den Testungen gilt ein negatives PCR-Ergebnis, die maximal zwei Tage zurückliegen dürfen oder ein negativer Antigen-Schnelltest, der maximal einen Tag zurückliegen darf mit dem Ergebnisbericht einer medizinischen Einrichtung. Dazu zählen z.B. Apotheken, Arztpraxen oder Testzentren.

Corona-Intensivpatienten im UKA

Wie das DIVI-Intensivregister am heutigen Freitag ausweist, sind aktuell 119 von 143 Intensivbetten in Augsburg belegt. 10 Patienten müssen wegen einer Coronainfektion versorgt werden, 6 davon werden invasiv beatmet. Während diese Zahl noch überschaubar ist, meldet NRW nach Ferienende ein anderes Bild. 307 werden dort versorgt, fast jeder zweite muss invasiv beatmet werden (150). In Köln sind aktuell nur noch 6,6% aller Intensivbetten verfügbar, freilich liegt nicht in jedem belegten Bett ein Coronapatient. Eine ähnlliche Lage möchte man aber in Augsburg möglichst lange vermeiden.