Das Universitätsklinikum Augsburg sieht auch die Region in einer 3. Welle der Corona-Pandemie. Besonders die Anzahl der durch Mutationen des Virus infizierten Personen steigt kontinuierlich.

Uka Uniklinik Augsburg 5
Foto: Dominik Mesch

Die Neuinfektionen mit dem Corona-Virus stiegen zuletzt wieder deutlich an, dies bekommt auch das Universitätsklinikum Augsburg zu spüren. Im Moment ist die Lage dort aber noch gut beherrschbar, ob dies so bleibt hängt von der Ausprägung der 3. Welle ab und ist im Moment noch nicht sicher abschätzbar. Ministerpräsident Markus Söder hatte zuletzt die Befürchtung geäußert, dass es wieder zu einer Überlastung der Krankenhäuser kommen könnte.

Infektionen mit Mutationen steigen

Ganz so weit ist man in Augsburg noch nicht und doch ist die Lage in der Uniklinik nicht wirklich entspannt. Das UKA behandelte stand gestern 38 Covid-Patienten auf „Normalstation“ und 20 Covid-Patienten auf der Intensivstation, davon 5 beatmet. Was dabei bedenklich ist, der Anteil der festgestellte Anteil an Infektionen mit Mutanten steigt kontinuierlich.

Mehr südafrikanische Varianten als im deutschen Schnitt

Am Dienstag waren von 13 Proben insgesamt 10 mit VOC-Nachweis (Mutationen). Im Haus werden aktuell 18 Patienten mit VOC behandelt, davon 6 britisch und 5 südafrikanisch, die Sequenzierung der restlichen VOCs sind ausstehend. Damit überwiegt in der Uniklinik die britische Mutante, allerdings gibt es dort auch relativ viele Fälle mit der südafrikanischen Variante (über dem deutschen Durchschnitt).

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Auch dieser Herausforderung wird man sich stellen können: „Durch die langanhaltende Dauer der Pandemie ist eine gewisse Ermüdung bei allen Mitarbeitenden festzustellen. Trotz der Anstrengungen der vergangenen Monate ist die Personaldecke stabil und die Ausfallzeiten eher gering.“, heißt es aus dem Bereich des Vorstandsvorsitzenden der UKA, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Michael Beyer.