Die verbraucherpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU), ist der Forderung der SPD entgegengetreten, die Insolvenzversicherungspflicht der Reiseveranstalter auf Luftfahrtunternehmen auszuweiten. Das Insolvenzrisiko beruhe auf der Bezahlung bei einer Buchung, sagte die CDU-Politikerin dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe). „Den effektiveren Schutz erhalten Fluggäste, wenn sie nicht zur Vorleistung verpflichtet sind, sondern den vollen Flugpreis erst kurz vor Flugantritt zahlen müssen.“

Flugzeug mit Passagieren auf dem Rollfeld, über dts Nachrichtenagentur

Verbesserungsbedarf sieht Winkelmeier-Becker bei der Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen. „Wir müssen auch hier die Potenziale der Digitalisierung besser nutzen“, sagte sie. „Wenn bei der Fluggesellschaft alle Daten vorliegen, muss eine Ein-Klick-Rückerstattung möglich sein.“