Auch wenn der ESV Buchloe am letzten Wochenende bereits in die neue Bayernliga-Spielzeit gestartet ist, gibt es nun nochmals Neuigkeiten bezüglich des Kaders. Diese sind zum einen erfreulicher Natur, zum anderen aber auch nicht so schön.

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Markus Vaitl


Das Positive vorne weg: Markus Vaitl kehrt ab sofort zum ESVB zurück und wird sein Debüt bzw. Comeback voraussichtlich schon beim heutigen Gastspiel der Freibeuter in Ulm geben. Allerdings müssen die Gennachstädter bis auf weiteres dafür auch auf einen jungen Stürmer verzichten. Mattias Imhof wird aus beruflichen Gründen vorerst nur noch in der 1B Mannschaft der Rot-Weißen auflaufen, die ja in diesem Jahr wieder in der Bezirksliga an den Start geht.

 

„Mattias kann die enorme zeitliche Belastung mit der Fahrt zur Ausbildungsstätte und seinen anstehenden Abschlussprüfungen nicht mehr stemmen“, berichtet des 2. Vorstand Florian Warkus. „Für uns und auch für ihn ist das natürlich sehr schade, da Mattias gerade in den letzten Spielen der Vorbereitung einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat“, so Warkus weiter. Immerhin bleibt der 21-Jährige Stürmer dem ESV weiter treu. Wenn es möglich ist wird er nämlich zumindest im 1b-Team der Pirates auflaufen.

Da Mattias Imhof nicht der einzige Spieler ist, der aufgrund des Berufes oder des Studiums künftig evtl. nur eingeschränkt zur Verfügung steht, haben sich die Verantwortlichen noch einmal nach Verstärkung umgesehen und sind mit Markus Vaitl bei einem alten Bekannten fündig geworden. Denn der 36-Jährige spielte bereits zweimal für die Piraten, zunächst in der Saison 2010/11 und anschließend nochmals zwei Jahre von 2016 bis 2018. Zuletzt war Vaitl beim aktuellen Ligarivalen Kempten aktiv gewesen, wobei er im letzten Jahr ebenfalls beruflich bedingt pausiert hatte. „Markus verfügt bekanntermaßen über eine sehr große sportliche Qualität und kann dem Team mit seiner Erfahrung sicher weiterhelfen“, meint Warkus über Vaitl. „Wir hatten sehr gute Gespräche, und er kennt den Verein ja bereits aus seinen beiden Engagements in der Vergangenheit“, so Warkus weiter. 

Neben Buchloe und Kempten zählten auch die weiteren Allgäuer Nachbarn wie der EV Füssen, der ERC Sonthofen oder der ESV Kaufbeuren, wo er seine Karriere begann, zu Vaitls Stationen seiner Laufbahn. In über 700 Zweitliga-, Oberliga- und Bayernligaspielen verbuchte der Offensivmann in dieser Zeit annähernd 800 Scorerpunkte – darunter fast 350 Tore. Nun also kehrt Markus Vaitl wieder zum ESV zurück, wo auch schon seine beiden Kinder mittlerweile im Nachwuchs spielen.