Untersuchung nach Vorfall in Landshut
Im Dezember 2024 erbrach die Tochter eines Mannes eine Plombe, deren Inhalt zunächst unbekannt war. Eine Analyse zeigte, dass die Plombe eine potenziell tödliche Substanz enthielt. Der Vater geriet nach intensiver Ermittlung der Kriminalpolizei Landshut in Verdacht, seiner Tochter die Plombe verabreicht zu haben. Er wurde jetzt am Flughafen in München festgenommen.
Hintergrund des Vorfalls
Am Abend des 10.12.2024 erbrach das Mädchen die fragliche Plombe in der Wohnung der Mutter in Landshut. Der Rettungsdienst brachte sie in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die Analyse ergab, dass die Plombe eine Substanz zur Mäusebekämpfung enthielt, die tödlich sein kann. Das Mädchen blieb einige Tage unter ärztlicher Aufsicht, zeigte jedoch keine Verletzungen oder Vergiftungssymptome.
Festnahme des Verdächtigen
Die Ermittlungen wurden von der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizeiinspektion Landshut geführt. Der Vater des Mädchens geriet wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung in den Fokus. Bei der Einreise nach Deutschland am 26.05.2025, wurde der 28-jährige Verdächtige am Flughafen München festgenommen und an das Polizeipräsidium Niederbayern übergeben. Am 27.05.2025 wurde der Haftbefehl durch das Amtsgericht Landshut vollzogen, woraufhin der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingewiesen wurde.

