Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) aufgefordert, nach der Verstaatlichung des Energiekonzerns Uniper auf die umstrittene Gasumlage zu verzichten. „Durch die Verstaatlichung von Uniper entfällt einer der wichtigsten Gründe dieser Extra-Belastung“, sagte VZBV-Chefin Ramona Pop am Mittwoch.

Angesichts der weiter steigenden Energiepreise sollte die Bundesregierung den Verbrauchern keine zusätzlichen Kosten aufbürden. „Die höheren Beschaffungskosten für Energieversorger sollten stattdessen aus Steuermitteln getragen werden.“ Insgesamt müsse die Politik die Verbraucher in der Krise besser schützen. So müsse die Bundesregierung verhindern, dass Anbieter steigende Energiepreise ungedeckelt und kurzfristig an die Verbraucher durchreichen können.

„Die Ampel sollte deshalb den Paragraph 24 des Energiesicherungsgesetzes streichen“, so Pop.

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Verbraucherschuetzer Pochen Auf Streichung Der Gasumlage