Flucht und Verkehrsunfall in Nürnberg
In der Nacht zum Sonntag, dem 09. Juni 2025, versuchte ein 47-jähriger Mann in Nürnberg einer Polizeikontrolle zu entkommen. Er verursachte einen Verkehrsunfall und leistete anschließend Widerstand während seiner Festnahme.
Verfolgungsjagd durch Nürnberg
Gegen 00:25 Uhr bemerkten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd einen Pkw, der auffallend langsam und in Schlangenlinien auf der Frankenstraße unterwegs war. Der Fahrer ignorierte das Anhaltesignal der Polizisten über rund einen Kilometer, bevor er kurz anhielt. Trotz Ansprache durch die Beamten setzte der 47-Jährige seine Flucht mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h fort. Bei einem Wendemanöver auf der Allersberger Straße streifte er ein Verkehrsschild. In der Nornenstraße stellte der Mann das Fahrzeug in einer Parkbucht ab und verließ den Pkw.
Festnahme unter Widerstand
Der Fahrer zeigte ein aggressives Verhalten gegenüber den Beamten, die daraufhin ihre Dienstwaffe einsetzten und ihn aufforderten, sich auf den Boden zu legen. Der Mann weigerte sich, konnte jedoch kurze Zeit später überwältigt werden. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, weshalb die Polizisten erst mit Unterstützung weiterer Streifen den Mann fesseln konnten. Der 47-Jährige wurde zur Dienststelle gebracht, wo auf Anordnung der Staatsanwaltschaft sein Führerschein sichergestellt und eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Auch der Fahrzeugschlüssel wurde zur Gefahrenabwehr sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wurde wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Personen, die während der Flucht gefährdet oder geschädigt wurden, sollen sich unter der Rufnummer 0911 6583-1530 melden.
Erstellt durch: Janine Mendel

