Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die Bedeutung der in Deutschland stationierten US-Truppen betont. „Die Präsenz von US-Streitkräften in Deutschland liegt im beiderseitigen Sicherheitsinteresse. Hinweise, dass das in den USA anders gesehen wird, liegen mir nicht vor“, sagte Kramp-Karrenbauer zu „Bild am Sonntag“.

Hubschrauber der US-Army, über dts Nachrichtenagentur

Der amerikanische Botschafter in Berlin, Richard Grenell, hatte damit gedroht, die USA könnten ihre Truppen aus Deutschland abziehen, wenn die Bundesregierung die Militärausgaben nicht deutlich steigere. Deutschland liegt unter dem gemeinsam vereinbarten NATO-Ziel, bis 2024 mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts für Verteidigung auszugeben. Kramp-Karrenbauer will auch weiterhin an diesem Ziel festhalten. „Nicht nur mit den Beschlüssen von Wales 2014, sondern auch im Weißbuch der Bundesregierung haben wir uns zum Zwei-Prozent-Ziel der NATO ausdrücklich bekannt“, sagte sie zu „Bild am Sonntag“. „Bis 2024 wollen wir auf dem Weg dorthin 1,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreicht haben – das ist ein großer und wichtiger Schritt. Darüber hinaus halte ich ausdrücklich am Zwei-Prozent-Ziel fest. Es zu erreichen, wird eine der Aufgaben, auch eine der Debatten in der deutschen Politik sein. Dafür stehe ich ein!“