Verwandlungskünstler fürs Handgelenk | Die neue fitbit blaze Fitness Watch im Presse Augsburg Test

Nach der „fitbit charge hr “ und der „fitbit surge“ hat der Marktführer von smarten Fitnessuhren mit der „fitbit blaze“ ein neues Topmodell vorgestellt. Presse Augsburg hat es sich für Sie etwas näher angesehen.

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Das Design

Mit der fitbit blaze ist fitbit ein echter Eyecatcher gelungen. Während die Vorgängermodelle eher sportlich funktional aussahen, lässt sich die fitbit blaze durch ihr elegantes Design und dem eleganten Metallrahmen auch problemlos zum Anzug im nächsten Geschäfts-Meeting tragen.

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Im Nu gewechselt, das Armband der fitbit blaze

Genial ist dabei auch die Möglichkeit, die Armbänder in Sekundenschnelle zu wechseln: Dazu wird die eigentliche Uhr einfach aus dem Rahmen gedrückt und findet so Sekunden später ihren Platz in optional erhältlichen Leder-  oder  Metallarmbändern. 

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Smartwatch-Feeling kommt beim Display der fitbit blaze auf. Das Touch-Display ist jetzt farbig, bietet eine super Auflösung und ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut lesbar. 

Funktionen und Handling

fibit bietet seine Produkte bewusst nicht als Smartwatch an, sondern fokussiert sämtliche Funktionen auf das Thema Fitness-Watch. So steckt die blaze in Sachen Fitness-Funktionalität so ziemlich jeder Smartwatch in die Tasche. Das heißt aber auch: Einige nützliche Smartwatch-Funktionen sind nicht mit an Board. 

Das Menü der FitBit Blaze teilt sich in insgesamt sieben Bereiche auf, durch die man mit einer einfachen Wischbewegung blättern kann. Von links nach rechts sind das Uhrzeit, Heute, Übung, FitStar, Timer, Alarme und Einstellungen:

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Heute: Zeigt den Tagesfortschritt in Schritten, Strecke und Etagen sowie aktuelle Herzfrequenz, Ruhepuls und verbrannte Kalorien.

Übung: Hier startet man sein Training– standardmäßig vorhanden sind Laufen, Radfahren, Gewichte, Laufband, Ellipsentrainer und Training. Über die dazugehörige Smartphone-App können weitere Workout-Arten aktiviert werden.

Fitstar: Das ist ein eigenes Workout-Programm der fitbit blaze. Wählen kann man hier zwischen „Wärme Dich auf“, „7-Minuten-Training“ und Bauchmuskeltraining. Die jeweiligen Impulse für das Training erfolgen durch Anzeigen im Display und Vibration der Uhr.

Timer: Die Stoppuhr oder ein Countdown ans Handgelenk. Sehr praktisch!

Alarme: Hier kann man einen Wecker aktivieren oder deaktivieren – die eigentliche Einstellung der Uhrzeit erfolgt aber in der App.

Einstellungen: Hier ändert man beispielsweise die Display-Helligkeit oder Parameter zur Herzfrequenz-Erfassung. Detailliertere Einstellungsmöglichkeiten gibt’s in der App.

Kein GPS an Board – für uns ein Vorteil! 

Durch die Nutzung des GPS-Signals kann man neben den gewohnten Daten auch genaue Daten zur Geschwindigkeit und zurückgelegten Route (Kartenanzeige) auswerten. Im Gegensatz zur fitbit surge ist bei der fitbit blaze kein eigener GPS-Sensor mehr integriert. Hier wird der Sensor des gekoppelten Smartphones verwendet. Großer Vorteil davon: Während die surge im GPS-Modus nach wenigen Stunden leer war, hält die fitbit blaze jetzt viel länger durch. Nachteil: Das Smartphone muss mit zum Workout. Doch zum einen ist das auch Sicherheitsgründen nicht verkehrt, zum anderen gibt es inzwischen auch richtige gute Smartphone -Taschen für den Oberarm, das Handy baumelt also nicht unkontrolliert in der Hosentasche. Für uns ist der fehlende GPS-Sensor damit ein Vorteil! 

Der Pulsmesser

Die FitBit Blaze hat wie seine Vorgängermodelle auf der Unterseite einen optischen Pulssensor. Ein Brustgurt ist also zur Messung nicht erforderlich. In unserem Test erfolgte die Messung zuverlässig und genau.

Der Schrittzähler

10.000 zurückgelegte Schritte pro Tag sind laut WHO ein wichtige Beitrag zur Gesundheit. Die fitbit blaze zählt diese Schritte im Vergleich mit anderen Fitness-Trackern wesentlich genauer. Mit einem „Schütteln“ der Uhr lässt sich das System so beispielsweise nicht überlisten – man muss die Schritte wirklich laufen!

Die fitbit balze arbeitet auch Nachts und wertet die Schlafgewohnheiten und Schlafqualität seines Trägers aus. Die Uhr merkt selbstständig, wann man einschläft und aufwacht. Und auch der nächtliche Gang zur Toilette wird protokolliert und kann am nächsten Morgen ausgewertet werden.

Smarte Funktionen

Die blaze zeigt sogenannte Notifications zu eingehenden Anrufen, SMS und Kalender-Einträgen an. Benachrichtigungen zu Whatsapp-Nachrichten funktionierten mit dem von uns verwendeten iPhone 6 leider nicht, bei Android ist dies nach den Informationen einiger Internetforen aber möglich.

Wie auch bei der fitbit surge kann auch die fitbit blaze den Mediaplayer des Smartphones steuern, dazu muss man das Gerät allerdings über Bluetooth Classic verbinden – das zieht mehr Strom als ohne.

Als Wecker lässt sich die fitbit blaze auch verwenden und man wird zur gewünschten Uhrzeit mit einer sanften Vibration am Armgelenk aus dem Land der Träume geholt.

Akkulaufzeit

In Sachen Akkulaufzeit hängt die fitbit blaze jede Smartwatch ab. Während man seine Apple Watch täglich an Netz hängen muss schafft die fitbit blaze bis zu 5 Tage – das ist super!

App und Web-Oberfläche

Die FitBit-App und auch die Web-Oberfläche ist übersichtlich und schön gestaltet. Hier lassen wirklich alle Daten übersichtlich und grafisch aufbereitet auswerten. 

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Foto: fitbit

Fazit

Mit der fitbit blaze hat fitbit einen echten eyecatcher am Start. Dazu kommen die umfangreichen Features, eine lange Akkulaufzeit und tolle Auswertungsfunktionen über die App. In Sachen Fitness-Watch ist sie für uns damit Marktführer.

Die fitbit blaze will zwar bewusst keine Smartwatch sein, dennoch hätten wir uns neben der Signalisierung von Anrufen, Terminen und SMS unter iOS auch die Anzeige von Whatsapp-Nachrichten gewünscht. Aber vielleicht kommt hier ja in Kürze noch ein Firmware-Update.

Zu haben ist die fitbit blaze ab 229,95 Euro (UVP) unter anderem auf fitbit.com.