Brexit-Spitzengespräch: Verhandlungen brauchen neuen Schwung

Nach den enttäuschenden ersten Runden nehmen die Europäische Union und Großbritannien neuen Anlauf für die Verhandlungen über ein Handelsabkommen für die Zeit ab 2021. Man sei sich einig, dass «neuer Schwung erforderlich» sei.

Das erklärten beide Seiten nach einem Spitzentreffen per Videokonferenz am Montag. Eine Verlängerung der Übergangsphase soll es auf Wunsch der Briten nicht geben, wie noch einmal offiziell festgehalten wurde. Großbritannien war Ende Januar aus der EU ausgetreten. In einer Übergangsfrist bis zum Jahresende gehört das Land aber noch zum EU-Binnenmarkt und zur Zollunion, so dass sich im Alltag fast noch nichts geändert hat. Gelingt kein Vertrag über die künftigen Beziehungen, könnte es Anfang 2021 zum harten wirtschaftlichen Bruch mit Zöllen und anderen Handelshemmnissen kommen.