Mit dem Selbstvertrauen des besten WM-Turnierstarts seit 2011 ging die deutsche Nationalmannschaft 24 Stunden nach dem 4:1-Sieg über Frankreich in das stimmungsvolle Duell mit Gastgeber Slowakei.

Während sich die DEB-Auswahl eine hervorragende Ausgangsposition in der Gruppe A mit neun Punkten aus drei Spielen erarbeitet hatte, musste für die Slowaken unbedingt ein Erfolg her, um weiter im Rennen um den Einzug ins Viertelfinale zu bleiben.

Bundestrainer Toni Söderholm nahm Verteidiger Benedikt Schopper für Dennis Reul ins Aufgebot. Im Tor erhielt Mathias Niederberger seinen dritten Einsatz bei der laufenden WM, während der angeschlagene Philipp Grubauer nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. Somit rückte Lean Bergmann als 13. Stürmer in den Kader.

Wie erwartet kam WM-Gastgeber Slowakei dank der lautstarken Unterstützung der Heim-Fans mit viel Energie auf das Eis. Von Beginn an stemmte sich die deutsche Nationalmannschaft den Angriffen entgegen, was immer wieder zu kleineren „Meinungsverschiedenheiten“ vor dem Gehäuse Niederbergers führte. Mit fortlaufender Dauer des Drittels beruhigte sich die Partie zusehends. Auch eine Unterzahlsituation überstand die DEB-Auswahl schadlos, ehe Matthias Plachta (14.) beinahe die Führung erzielt hätte.

Im zweiten Abschnitt ging zunächst die deutsche Mannschaft durch das erste WM-Tor von Marc Michaelis (24.) in Führung. Das Spiel drehte sich, als die Slowaken erst eine doppelte Überzahlsituation durch Andrej Sekera (29.) und bei vier deutschen Spielern auf dem Eis einen weiteren Powerplay-Treffer durch Libor Hudacek (30.) erzielten. Wenige Minuten später hatte die DEB-Auswahl selbst ein vierminütiges Powerplay, in dem sich das Team von Toni Söderholm mehrere Chancen zum Ausgleich herausspielte. Doch der slowakische Torhüter Marek Ciliak konnte jeweils abwehren.