Virologe Stöhr vor der MPK: „Kontakte reduzieren außerordentlich wichtig.“

Kurz vor der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel und ihrem designierten Nachfolger Olaf Scholz hat der Virologe und Epidemiologe Prof. Klaus Stöhr Kontaktbeschränkungen in Hotspots gefordert.

Mask G1E4Eed471 1280
Bild von Markus Winkler auf Pixabay

Bezüglich der neuen Omikron-Variante müsse man geduldig sein, erst in etwa zwei Wochen seien erste Forschungsergebnisse zu erwarten, sagte Stöhr bei RTL/ntv. Und weiter: „Bis dahin müssen wir in Europa das weitermachen, was hier für uns am wichtigsten bleibt – egal was da unten in Südafrika jetzt passiert: Die Booster-Impfungen müssen jetzt schnell vorankommen, Kontakte müssen auch reduziert werden, vor allem auch in den Hotspots und natürlich ist das Schließen der Impflücke jetzt außerordentlich wichtig.“

Erst nach Weihnachten werde man sehen, ob eine Anpassung des Impfstoffs nötig sei. „Bis dahin wird sich bei uns nichts ändern, was auch immer mit der Omikron-Variante hoffentlich schnell in Südafrika herausgefunden wird“, sagte Stöhr gegenüber RTL/ntv.