Ein 32-jähriger Augsburger ist von den türkischen Behörden nach Deutschland abgeschoben worden. Der Mann wollte sich wohl 2017 einer islamistischen Terrorgruppe in Syrien anschließen.

Türkischen Behörden haben einen Augsburger abgeschoben, der 32-Jährige sitzt nun in einem bayerischen Gefängnis in Untersuchungshaft.

Der Mann soll zum Islam konvertiert sein und versucht haben im Juni 2017 -gemeinsam mit einem ebenfalls aus Augsburg stammenden 22-jährigen Türken und einem ebenfalls damals 22 Jahre alten Afghanen – über die Türkei nach Syrien zu gelangen. Dort wollten die Drei wohl an einem Ausbildungscamp einer Al Quida-nahen Terrorgruppe teilnehmen In der Türkei wurden die Männer aber gestoppt und festgenommen. Die türkischen Behörden schoben den 32-jährigen Deutschen dann am 10. Januar dieses Jahres nach Deutschland ab, wo er am Flughafen Stuttgart von der Polizei festgenommen wurde.

Zum Verbleib des 22-jährigen Augsburger Türken und des 22-jährigen Afghanen möchte die ermittelnde Generalstaatsanwaltschaft München aus „ermittlungstaktischen Gründen“ keine Auskünfte erteilen.

Im Zusammenhang mit diesem Fall wurden bereits im November 2017 in Augsburg und im Landkreis Augsburg insgesamt 13 Wohnobjekte durchsucht.