FCA-Anhänger liefern sich Schlägerei mit Düsseldorfer Fans – Vier Personen festnommen

Im Vorfeld der gestrigen Bundesligabegegnung zwischen dem FC Augsburg und der Düsseldorfer Fortuna kam es gegen 12:00 Uhr zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Anhängern beider Vereine vor einem Lokal im Bartshof (Königsplatz).

Gruene Fordern Unabhaengigen Polizeibeauftragten
Symbolbild

Zu diesem Zeitpunkt hielten sich etwa 130 Düsseldorfer Fans, unter denen sich auch Angehörige der Düsseldorfer Ultra-Szene befanden, in bzw. vor dem Lokal auf. Nach derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen betraten daraufhin mehrere Mitglieder der FCA-Ultraszene die Kneipe und provozierten die Düsseldorfer Fans. Die Provokationen der Augsburger Ultras führten schließlich dazu, dass sich zwischen mindestens 50 Personen eine körperliche Auseinandersetzung vor der Kneipe entwickelte. Im Laufe der Schlägerei zündeten ein oder mehrere Unbekannte auch pyrotechnische Gegenstände, weshalb es zur Rauchentwicklung im Umfeld des Bartshofes kam.

Sofort einschreitende Polizeibeamte konnte die Fortsetzung der Schlägerei zeitnah unterbinden. Nach jetzigem Kenntnisstand der Polizei machte keiner der an der Auseinandersetzung beteiligten Personen Verletzungen geltend.

Bislang konnten vier Augsburger Fans identifiziert und festgenommen werden. Etwa 130 Fans der Düsseldorfer Fortuna, ein Großteil davon Angehörige der Ultra-Szene, erhielten für das heutige Spiel ein Betretungsverbot für die WWK-Arena. Die Fans werden nach Feststellung ihrer Identität mit Bussen die Heimreise antreten.

Die Polizei hat umfangreiche Ermittlungen wegen dringenden Anfangsverdachts des Landfriedensbruchs eingeleitet. Passanten, die durch die Auseinandersetzung bzw. durch pyrotechnische Gegenstände geschädigt wurden, werden gebeten sich mit der PI Augsburg Süd (Tel. 0821/323-2710) in Verbindung zu setzen.

Auf dieser Seite lesen Sie die Pressemitteilungen der Polizeiinspektionen. Diese werden »ungeprüft« von uns veröffentlicht. Für die Inhalte übernimmt Presse Augsburg keinerlei Verantwortung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Dienststelle.