Nach der derben Auftaktpleite liegen intensive Tage hinter und vor dem nächsten Spiel gegen Union Berlin viel Arbeit vor dem FC Augsburg. Gemeinsam mit den beiden kürzlich verpflichteten Neuzugängen läuft die Vorbereitung.

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Lichtsteiner war gestern der gefragte Mann. Auf ihm ruhen viele Hoffnungen der FCA-Fans | Foto: Wolfgang Czech

Selten drängelten sich so viele Journalisten und Fans am Trainingsplatz des FC Augsburg wie am gestrigen Dienstag. Sie alle waren gekommen um zu sehen, wie die Profis die derbe Auftaktpleite in Dortmund verarbeitet haben und Stephan Lichtsteiner bei seiner ersten Einheit im Trikot mit der Zirbelnuss zu beobachten. Doch schon bevor die Einheit begann zeigten sich die Kiebitze überrascht. Neben Trainer Martin Schmidt posierte noch ein weiterer Neuer für die Kameras der Pressevertreter.

Augsburg hatte den kroatischen Vizeweltmeister Tin Jadvaj von Ligakonkurrent Bayer Leverkusen verpflichtet. Wie der ehemalige Juve- und Arsenal-Star Lichtsteiner ein Mann für die beim BVB so schwächelnde Defensive der Schwaben. Die Frage, warum beide erst im Nachklang verpflichtet wurden, blieb gestern offen. Unbestritten ist aber, dass beide die Qualität mitbringen, um dem FCA sofort helfen zu können. Beide können auf den Außenverteidigerpositionen eingesetzt werden, dort zeigte sich Augsburg in den ersten Saisonspielen besonders anfällig. Erste Trainingseindrücke vermittelten, dass Schmidt wohl auch gleich mit bei den beiden Akteuren in seiner Abwehrreihe planen könnte.

Bei strömendem Regen in Haunstetten wurden beide gleich voll in das Training eingebunden. Schmidt ließ dabei gezielt an den Schwächen vom vergangenen Samstag arbeiten. 1 gegen 1, Aufbauspiel, Pässe. Immer wieder wurden dabei Schwächen offensichtlich. „Nicht stoppen, Doppelpass ist doch einfach!“, der Cheftrainer zeigte sich nicht uneingeschränkt zufrieden mit seinen Spielern. Doch noch kann auch gar nicht alles klappen.