Vorsicht: Betrugsmasche mit falscher Paketzusteller-Homepage und Polizeivisitenkarte

Wie das Social Media- Team des Polizeipräsidiums Schwaben Nord mit einem Post vom 23.03.2021 über die sozialen Netzwerke bereits mitteilte, ist ein neues Betrugsphänomen aufgetreten, das anbei wie folgt im Originalpost erklärt wurde:Unbenannt 1
 
#Achtung vor UPS Betrugsmasche auf Facebook Marketplace und anderen Verkaufsportalen!
Wieder versuchen #Betrüger an Euer Geld zu kommen.

Das ganze läuft folgendermaßen:

1. Euer Artikel steht zum Verkauf auf einem Kleinanzeigenportal

2. Ein Facebook Account (gehackt oder Fake) meldet sich und hat Interesse

3. Nun folgen Bezahlangebote per UPS oder FEDEX Geld Transport. Anbei ein Beispiel Text:
„OK Ich möchte Ihnen das Geld jedoch in bar in einem Umschlag über den Kurierdienst der UPS GROUP an Ihre Adresse senden. Sobald das Geld eingegangen ist, sende ich einen Abholservice zu Ihnen nach Hause. Das heißt, der UPS SERVICE kommt zu Ihnen nach Hause und gibt Ihnen Ihr Geld. Sobald Sie Ihr Geld erhalten haben, geben Sie ihm den Artikel, damit er ihn zu mir nach Hause schicken kann.“

4. Man soll seine Kontaktdaten angeben (Adresse, Name, Email,…) und bekommt daraufhin eine Fake Email in der (meistens) 50€ für einen UPS Transport verlangt wird.

5. Nun soll man diese 50€ bezahlen. Meist kommt hier die einfache Methode der Paysafecard zum Einsatz. Eine Paysafecard kann in jeder Tankstelle oder jedem Kiosk erworben werden. Sie ist anonym und wer den PIN-Code besitzt, besitzt das Guthaben (hier 50€).

6. Nachdem das Opfer die Paysafecard organisiert hat wird ein Foto davon verlangt. Darauf zu sehen der PIN-Code.

7. Nun lösen die Betrüger das Guthaben mit dem auf dem Foto erkennbaren Code ein und das Geld ist weg.
Seid gegenüber solchen #Nachrichten immer misstrauisch. Klickt keinesfalls auf die darin enthaltenen Links und überweist oder übergebt niemals Geld!

Mehr #Informationen zum Thema Sicherheit im #Internet:
https://www.polizei-beratung.de/

Nun wurde bekannt, dass Täter dabei auch die Visitenkarte eines Polizeibeamten nutzen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Opfer werden dabei eingeschüchtert, dass gegen sie ermittelt wird, was nicht der Wahrheit entspricht. Bitte zahlt auf keinen Fall Geld an diese Personen und meldet derartiges Vorgehen bei eurer Polizeidienststelle.

 
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