Angesichts der sich immer weiter ausbreitenden Waldbrände im südamerikanischen Amazonas-Gebiet haben sich die G7-Staaten auf Hilfen für die betroffenen Länder geeinigt. Das teilte der französische Präsident Emmanuel Macron am Sonntag am Rande des G7-Gipfels im französischen Biarritz mit. Dies solle möglichst schnell geschehen, sagte er. Satellitenbild von Waldbränden in Brasilien, NASA/EOSDIS, über dts Nachrichtenagentur

Die aktuellen Brände betreffen vor allem die Wälder im Gebiet des Amazonas in Brasilien, Bolivien, Paraguay und Peru. Die brasilianische Regierung war wegen der Brände zuletzt immer mehr unter Druck geraten. Umweltorganisationen und Forscher hatten den Vorwurf geäußert, dass Viehzüchter und Holzfäller für die Brände verantwortlich seien.

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro beschuldigte im Gegenzug Umweltschützer, die Feuer im Amazonas-Gebiet gelegt zu haben, um sich an ihm zu rächen. Belege für diese These gab es zunächst keine.