Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten im Nahverkehr der swa im Rahmen von bundesweiten Arbeitskampfmaßnahmen für Montag, 27. März zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. 9E3A55B8 8360 40Bc A2D6 8C03D080649C

Der Nahverkehr der swa in Augsburg wird fast vollständig zum Erliegen kommen. Die swa bitten die Fahrgäste, sich auf die Situation einzustellen und vorsorglich auf andere Verkehrsmöglichkeiten umzusteigen.

Zum Warnstreik aufgerufen sind das Fahrpersonal ebenso wie Mitarbeitende in den Werkstätten oder der Verkehrslenkung. Nach Erfahrungen von vergangenen Warnstreiks wird kein geordneter Nahverkehr oder ein Notfahrplan angeboten werden können. Externe Busunternehmen kurzfristig einzusetzen ist wegen der fehlenden notwendigen technischen Ausrüstung der Busse und der umfangreichen Schulungen des Fahrpersonals nicht möglich.

Die swa bitten die Fahrgäste auf andere Verkehrsmittel auszuweichen. Außerdem können die 500 Leihräder der swa von Fahrgästen mit einem ÖPNV-Abo eine halbe Stunde auch mehrmals am Tag kostenlos genutzt werden.

Bei den beiden ersten Warnstreiks dieser Tarifrunde am 3. und am 20. März blieben die rund 140 Busse und Straßenbahnen der swa im Depot. Es waren nur auf den Stadtteillinien 21 im Bärenkeller, 24/25 in Haunstetten und 38 in Göggingen/Inningen/Bergheim zum Teil Busse unterwegs. Diese Linien sind an private Busunternehmen vergeben, die nicht bestreikt werden. Ob allerdings am 27. März auf diesen Linien Busse verkehren werden ist vorab nicht bekannt.

Anderes als in etlichen anderen Städten haben die Stadtwerke in Augsburg kaum Linienverkehre an private Busunternehmen vergeben, die von den Arbeitskampfmaßnahmen nicht betroffen wären.