Ein perfekter Start in das Wochenende für die Augsburger Panther. Der AEV gewann beim amtierenden Deutschen Meister Eisbären Berlin souverän mit 6:2.
Nach dem schwachen Auftritt in Nürnberg mussten die Augsburger Panther erneut auswärts ran. Ausgerechnet zum Tag der Bannerzeremonie musste man beim amtierenden Meister in Berlin ran. Die Eisbären sollten im ersten Drittel auch das bessere Team sein, konnten aber nur mit einem 1:1 in die Kabine gehen. McCourt hatte den AEV früh in Führung gebracht (5.)., Noebels konnte für die Hausherren ausgleichen (11.).
Dieses Remis sollte nach dem ersten Seitenwechsel nur noch kurz Bestand haben. Es folgten grandiose zwanzig Minuten für die Fuggerstädter. Vierzehn Sekunden nach Wiederbeginn verwertete Damiani einen Abpraller zur erneuten Führung, die Oblinger noch in der gleichen Spielminute in Unterzahl auf 3:1 ausbauen konnte. Wenig später konnte das Eisbärenfell oder besser die Punkte schon eingesammelt werden. Der AEV war im Mittelabschnitt das bessere Team Louis (27.), Hakulinen nach einer sehenswerten Kombination (38.) und Bast mit einem Abstauber nach Hechtsprung (39.) schraubten den Spielstand weiter in die Höhe. Das zwischenzeitliche 2:4 durch Reinke hatte für den Ausgang des Spiels keinerlei Bedeutung.
Die Augsburger Panther ließen im letzten Drittel nichts mehr anbrennen. Die Defensive um den guten Schlussmann Keller brachte das 2:6 gekonnt über die Zeit. Der an diesem Abend harmlose Deutsche Meister war vom AEV erstmals seit über fünf Jahren wieder in der eigenen Halle geschlagen worden.
Für die Schwaben geht es nach dem ersten Auwärtssieg unter dem neuen Chefcoach Ted Dent nun in zwei Heimspielen, am Sonntag gegen Köln (19:15 Uhr) und am Mittwoch gegen Iserlohn (19:30 Uhr) darum die heutige Leistung zu bestätigen.


