„WasserSchauen“ – Augsburgs Beziehung zum Wasser architektonisch erlebbar machen

Architekturstudierende der Hochschule Augsburg haben sich im Rahmen ihrer Masterarbeit mit Augsburgs Bewerbung zum UNESCO-Welterbe als „Stadt des Wassers“ beschäftigt. Entstanden sind mögliche Standorte und architektonische Entwürfe eines Besucherzentrums, die jetzt in dem Katalog „WasserSchauen“ veröffentlicht wurden.

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Impressionen des Katalogs „WasserSchauen“

Die Idee zu den Entwürfen entwickelten die Studierenden in dem gleichnamigen Seminar, das die Architekten Katinka Temme, Professorin für Analoge Architektur und Entwerfen, und Walter Bachhuber konzipierten und betreuten. Ziel war es, die besondere Beziehung der Stadt zum Wasser mit architektonischen Mitteln erlebbar zu machen.

In einer Seminarphase analysierten die Studierenden neue europäische Besucherzentren, untersuchten Augsburg nach möglichen Standorten, konkretisierten ihre selbst entwickelte Aufgabenstellung und arbeiteten ihren Entwurf bis in Detailtiefe aus. Jeder Ort, der als potenzieller Standort für das Besucherzentrum in Frage kam, erhielt ein maßgeschneidertes Programm: Das Besucherzentrum sollte dabei als Chance begriffen werden, einem vernachlässigten Ort eine Aufwertung zukommen zu lassen, den Anwohnern eine Anlaufstelle zu bieten, oder aber für die Wasserstadt wichtigen Orten wieder ein Gesicht zu geben.

Entstanden sind 15 Entwürfe, die 15 verschiedene Orte mit 15 sehr individuellen architektonischen Vorschlägen besetzen. Das Spektrum reicht dabei vom großen komplexen Besucherzentrum bis zum städtebaulich wirksamen Kunstwerk kontemplativer Konzentration, von der ironisch bespielten Lücke in der Enge der Altstadt bis zur Aneignung einer Insel im Textilviertel, vom unterirdischen Stollensystem bis zum geleiteten Weg des Wassererlebens.

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Der Katalog ist für zwölf Euro erhältlich im Architekturmuseum Schwaben, (Thelottstrasse 11, 86150 Augsburg) und an der Hochschule Augsburg, Fakultät für Architektur und Bauwesen, Campus am Brunnenlech, Gebäude C.

Die Arno-Buchegger-Stiftung unterstützte die Publikation der Broschüre finanziell.