Wassersport auf Bayerischen Seen – Landratsamt weist auf Regelungen hin

In Bayern gelten noch bis mindestens bis 20.April umfangreiche Ausgangsbeschränkungen. Dies wirkt sich auch auf die beginnende Wassersportsaison auf den Bayerischen Seen aus. Es gelten besondere Regelungen.kite-boarder-3105691_1280 Wassersport auf Bayerischen Seen - Landratsamt weist auf Regelungen hin Aichach Friedberg Landsberg am Lech News Sport Ammersee Ausgangsbeschränkung bayern Boot Friedberger See Regeln Stand-Up-Paddler Starnberger See Sufen Wassersport | Presse Augsburg

Anfang April beginnt üblicherweise für die Menschen auch auf dem Ammersee wieder die Wassersportsaison. Das bayerische Innenministerium weist ausdrücklich darauf hin, dass für die Ausübung von Wassersport auf den Bayerischen Seen folgende Regelungen im Rahmen der Allgemeinverfügung über die vorläufigen Ausgangsbeschränkungen gelten:
Zulässig ist die Ausübung des Sports und die Bewegung an der frischen Luft alleine oder mit Personen des eigenen Hausstands in Form von Bootfahren mit Segel- oder Ruderbooten, Stand-up-Paddeln, Kitesurfen oder Windsurfen.

Nicht gestattet ist der Betrieb von ausschließlich maschinengetriebenen Sportbooten; damit von Motorbooten jeglicher Art, auch von Elektromotorbooten.

Das Landratsamt Landsberg am Lech appelliert dennoch auch auf den erlaubten Wassersport bis zur Gültigkeit der Ausgangsbeschränkungen (19.04.2020) zu verzichten, weil es dabei regelmäßig zu Rettungseinsätzen kommt, bei denen das Personal der Wasserwachten, der DLRG, der Feuerwehren, der Rettungsdienste und ggf. der Polizei erforderlich werden könnte. Diese Rettungskräfte sind immer mehr in die Situation rund um die Eindämmung des Coronavirus eingebunden.

Weitere Hinweise des Ministeriums

Sportboothäfen, Vereinsgelände, Trockenliegeplätze, Bootshallen etc. sind keine Einrichtungen, die den notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen. Sie dienen der Freizeitgestaltung, ein Betrieb ist damit ausgeschlossen. Dies betrifft somit beispielsweise in unserer Region auch die beliebte Wassersportanlage am Friedberger See.

Der Kranbetrieb von Booten in Sportboothäfen ist nur in begründeten Notfällen (z.B. Wassereinbruch in bereits im Wasser befindlichen Booten) zulässig.

Das Ein- und Auswassern von Booten für Arbeiten oder zum Beispiel das Arbeiten an Wasserfahrzeugen (Herrichten zur Vorbereitung der Einwasserung, Streichen, Schleifen etc.) stellt keinen triftigen Grund zum Verlassen des eigenen Hausstands dar und muss als Ausübung eines Hobbys gesehen werden, das in dieser Ausprägung nicht unter die Ausnahme für den Sport fällt. Eine Ausnahme gilt für Gewerbebetriebe (Reparaturfirmen).