Mit Sergej Waßmiller bleibt ein Erfolgsgarant der vergangenen Spielzeit dem ECDC Memmingen erhalten. Der Trainer, der seit letztem Oktober in der Maustadt an der Bande steht, soll den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten und das Team kontinuierlich verbessern.

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Foto: Alwin Zwibel

Bereits seit einigen Wochen ist die Tinte unter dem neuen Arbeitspapier von Sergej Waßmiller trocken, doch eine Ausstiegsklausel verhinderte die zeitnahe Veröffentlichung. Nun ist aber sicher, worauf die Memminger Eishockeyfans gewartet haben: Sergej Waßmiller wird auch in der neuen Spielzeit das Kommando am Hühnerberg innehaben.

Der 48 Jahre alte Übungsleiter war absoluter Wunschkandidat der Verantwortlichen. Kein Wunder, wenn man die äußerst starke Spielzeit 2018/19 bedenkt, für die er verantwortlich war. Dies weckte logischerweise auch Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz, der Deutsch-Russe machte aber klar, dass er die Indians nur für ein Angebot eines DEL2-Top-Clubs verlassen würde. Da dies, zur Freude der Rot-Weißen, aber nicht eintraf, dürfen sich die Memminger Anhänger auf ein weiteres Jahr mit dem akribischen Arbeiter an der Bande freuen.

„Ein absoluter Glücksfall“

Waßmiller kam in der vergangenen Spielzeit (Ende Oktober) zum ECDC und erwies sich als absoluter Glücksgriff. Durch hartes Training und zahlreiche weitere Umstellungen schaffte er es, die Indians auf Kurs zu bringen, was mit dem Erreichen des 5. Platzes nach der Meisterrunde seinen Höhepunkt fand. Zahlreiche Top-Teams wurden unter seiner Regie, vor allem am heimischen Hühnerberg, geschlagen und auch in der kommenden Spielzeit soll das Erreichen der Play-Offs angepeilt werden. Dafür stellt Waßmiller, unter Leitung von Sven Müller, auch gerade die Mannschaft für die neue Saison zusammen und bastelt fleißig an den Trainingsplänen für die Sommermonate.