Philipp Max hat bereits mehrfach kundgetan, dass er den FC Augsburg als Sprungbrett zu großen Vereinen sieht. Möglicherweise gelingt ihm nun der Sprung gleich in das oberste Stockwerk. Medienberichte aus Spanien erklären ihn zu einem Wunschkandidaten des FC Barcelona.

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Philipp Max im Trikot des FC Barcelona? Vielleicht müssen sich die Fans des FCA an dieses Bild gewöhnen. | Fotomontage PA

Philipp Max gilt als einer der besten Linksverteidiger Deutschlands. Der 25-Jährige steht seit 2015 beim FC Augsburg unter Vertrag, hier hat er es geschafft sich in das „Schaufenster“ zu stellen. Immer wieder wurde sein Name bereits in Zusammenhang mit der Nationalmannschaft gebracht, für das A-Team aufgelaufen ist aber noch nicht. 2016 war er allerdings Teil der Olympiamannschaft, die Silber erringen konnte. Max konnte auch in diesem Turnier auf sich aufmerksam machen.

Das er sich nach nun insgesamt 116 Bundesligaeinsätzen und vier Spielen in der Europa League für den nächsten Karriereschritt reif sieht, hat der gebürtige Viersener bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht. „Mir wurde seit 2015 immer von Vereinsseite gesagt, dass der FCA für mich ein Sprungbrett sei.“, betonte Max immer wieder. Bis zuletzt mangelte es aber immer an konkreten oder passenden Anfragen. Gut möglich, dass er das „Sprungbrett FCA“ aber nun für einen Sprung in den „ersten Stock“ der Fußballszene genützt hat.

Max gilt als Wunschkandidat bei Barca

Nach Informationen der spanischen Sport soll sich der FC Barcelona ernsthaft mit einer Verpflichtung von Augsburgs Nummer 31 beschäftigen.

Der Club um Superstar Lionel Messi ist auf der Suche nach einem Backup für Jordi Alba. Die bisher gehandelten David Alaba (Bayern München) und Júnior Firpo (Betis Sevilla) scheinen zu teuer oder zeigen kein Interesse an einem Wechsel. Max hingegen wäre bereits für einen Preis von ungefähr 20 Mio. Euro aus Schwaben loszueisen.

FCA-Manager Stefan Reuter hatte in der Sommerpause betont, dass man künftig nur mit Spielern arbeiten wollen, die sich voll und ganz mit Augsburg identifizieren. Bei einem entsprechenden Angebot kämen da wohl sowohl der Spieler, als auch die Offiziellen des schwäbischen Erstligisten ins Überlegen. Trotz, oder vielleicht gerade wegen, des bis 2022 datierten Vertrags und der unbestrittenen Fähigkeiten des Verteidigers.

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Mit Iago wurde ein möglicher Nachfolger bereits verpflichtet. | Foto: Wolfgang Czech

Reuter hat einem möglichen Transfer bereits vorgebaut. Mit den beiden Neuzugängen Iago und Mads Pedersen stehen Trainer Martin Schmidt bereits zwei weitere Spieler für diese Position Verfügung.