Weinzierl möchte mit den FC Augsburg-Tugenden in Stuttgart siegen

Damit Trainer-„Heimkehrer“ Markus Weinzierl sein Comeback wirklich feiern kann, soll ein Sieg beim VfB Stuttgart her. Mit den „FC Augsburg-Tugenden“ Einsatz, Zweikampffreude und einem schnellen Umschaltspiel soll seine Mannschaft einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gehen.

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Markus Weinzierl ist wieder da und möchte mit den „FCA-Tugenden“ den Klassenerhalt einfahren | Foto: FCA

Die Berliner Hertha hat aus zwei ihrer drei coronabedingten Nachholspiele vier Punkte geholt und den FC Augsburg weiter in Abstiegsgefahr geschoben. Nur noch drei Zähler trennen die Schwaben vom Relegationsplatz 16. Beim FCA ist dies kein Grund (mehr) um heute Abend betrübt zum so wichtigen Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (20:30 Uhr) zu reisen, der Grund dafür sitzt auf der Trainerbank. Dort wird beim Schwabenderby erstmals wieder „Heimkehrer“ Markus Weinzierl Platz nehmen, der seiner Mannschaft in dieser Woche offensichtlich wieder neues Leben eingehaucht hat. Weinzierl möchte so auch das Duell gegen seinen früheren Club angehen.

Mit den FCA-Tugenden zum Erfolg

Der Straubinger beschwört seit seiner Rückkehr nach Augsburg immer wieder die „FCA-Tugenden“. Mit hoher Einsatzbereitschaft, Zweikampffreude und einem schnellen Umschaltspiel will er bei seiner Mannschaft wieder sehen. „Es geht darum Zugriff ins Spiel zu bekommen, aktiv zu verteidigen, mutig zu sein, die Tugenden des FC Augsburg reinzuschmeißen und einen Fight abzuliefern. Das gilt es über 90 Minuten. Es sind nur noch drei Spiele. Die Mannschaft weiß, dass sie es in den letzten Wochen verpasst hat den Klassenerhalt frühzeitig klar zu machen, das ist jetzt die Aufgabe. Da sind wir motiviert, da sind wir konzentriert und gefordert“ Zahlreiche Einzelgespräche hatte er deshalb in den vergangenen Tagen geführt. Weinzierl will heute nicht nur punkten, mit einem Sieg möchte er den Klassenerhalt vor den letzten beiden Partien gegen Bremen und in München so gut wie sicherstellen. „Wir kennen die Tabellensituation und sind gefordert am Freitagabend“, ist er sich der aktuellen Lage bewusst.

Ausgerechnet jetzt muss der FCA auf einen seiner aktuell besten verzichten. Innenverteidiger Felix Uduokhai steht mit einer Sehnenverletzung nicht zu Verfügung. Auch hinter dem Namen Alfred Finnbogason steht ein Fragezeichen, das erst heute kurz vor der Partie geklärt werden wird.

Personalsorgen beim VfB

Personalsorgen quälen auch den heutigen Gegner. Mit Torjäger Wamangituka, mit Mangala und Gonzalez werden drei wichtige Spieler auch heute nicht im Trikot mit dem Brustring auflaufen können. Die Ausfälle zahlreicher Spieler hatte sich zuletzt auch in den Ergebnissen des VfB widergespiegelt. Viermal in Folge hatte man sich zuletzt, gegen Dortmund, Union Berlin, Wolfsburg und Leipzig geschlagen geben müssen. Sorgen muss sich Trainer Pellegrino Matarazzo dennoch keine machen. Seine junge Mannschaft spielt einen frischen, attraktiven und erfolgreichen Fußball. Zu keinem Zeitpunkt musste man sich in Stuttgart Sorgen um den Klassenerhalt machen.

In Augsburg möchte man diese nach dem heutigen Abendspiel dann auch begraben. Weinzierl: „Es sind nur noch drei Spiele, also sind es drei Endspiele, weil es die letzten sind. Wenn du eines gewinnst, dann hast du einen Riesenschritt getan.“ und weiter „Wir wissen, dass wenn wir die beste Leistung bringen es im Kreuz haben auswärts zu punkten und auch zu gewinnen“

Die voraussichtliche Aufstellung

Gikiewicz – Framberger, Oxford, Gouweleeuw, Iago – Khedira – Caligiuri, Moravek – Hahn, Vargas – Niederlechner