Weiter Richtung Playoffs – Augsburger Panther mit Bigpoint-Sieg in Berlin

Nach der Niederlage vom Freitag standen die Augsburger Panther heute in Berlin unter Zugzwang. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und einem starken Olivier Roy im Tor gelang ein knapper Auswärtssieg. Ein echter Bigpoint Richtung Playoffs.

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Olli Roy war auch heute ein starker Rückhalt

Für die Augsburger Panther stand heute vor dem Spiel in Berlin nach der Niederlage am Freitag einiges auf dem Spiel. Mit einer Niederlage und einem gleichzeitigen Sieg von Verfolger Bremerhaven wäre man zur Länderspielpause erstmals seit Monaten aus den Top 6 gerutscht. Nach zuletzt nur zwei Siegen aus den letzten fünf Spielen musste heute ein Erfolgserlebnis her. Auch für die Eisbären ging es um viel. Nach einer verkorksten Saison musste unbedingt gepunktet werden wenn man die (Pre-)Playoff-Rängen rutschen wollte.

Der AEV hatte seinen Auftrag besser verstanden und erarbeitete sich im ersten Drittel ein klares Übergewicht, vor dem Tor von EHC-Keeper Poulin fehlte dann aber letztendlich die nötige Genauigkeit.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs war Augsburg klar das tonangebende Team, dies sollte sich nach etwa sieben Minuten ändern, als die Eisbären nach einer Strafe gegen McNeill mit einem Mann mehr agieren durften. Die präsentierten sich nun deutlich druckvoller, letztendlich aber konnten sie AEV-Schlussmann Roy nicht überwinden. Kaum waren die Schwaben wieder vollzählig, zog Holzmann an der Bande entlang nach vorne. Neben dem Tor wartete der zuletzt immer stärker werdende Sahir Gill und sagte auf seine Art danke. Es war der achte Saisontreffers des Kanadiers (29.). Die Gastgeber waren auch heute Nachmittag wieder viel zu harmlos, die beste Gelegenheit zum Ausgleich hatte Mac Queen vor der Pause, doch auch er versemmelte kurz vor der Pausensirene frei vor Roy stehend.

Der Vorsprung war eng, ein Glücksschuss und Berlin war wieder im Spiel. Das versuchten die Hauptstädter auch und gaben nach dem letzten Seitenwechsel mächtig Gas. Augsburgs Torhüter Olivier Roy musste sich immer häufiger auszeichnen. Mit Unterstützung seiner Vorderleute und insgesamt 42 Paraden brachte er das Shutout und damit einen ganz wichtigen Sieg in Richtung der direkten Playoff-Teilnahme über die Runde. Bremerhaven konnte seine Partie nicht gewinnen, der Vorsprung auf Rang 7 konnte auf 5 Punkte ausgebaut werden.