Weitere Antikörper-Studie zeigt hohe Dunkelziffer

Eine weitere Antikörper-Studie hat eine hohe Dunkelziffer bei Infektionen mit dem Coronavirus offengelegt. Bei einer vom Robert-Koch-Institut (RKI) im bayerischen Bad Feilnbach durchgeführten Erhebung wurden 2,6-mal mehr Infektionen nachgewiesen als bislang bekannt. Bei 39,9 Prozent der Erwachsenen mit einem positiven SARS-CoV-2-Test konnten keine Antikörper nachgewiesen werden.

Weitere Antikoerper Studie Zeigt Hohe DunkelzifferAbstandsmarkierungen, über dts Nachrichtenagentur

Dies bedeute jedoch nicht zwangsläufig, dass keine Immunität bestehe, so das RKI. 14,5 Prozent der Personen mit positivem Antikörper-Nachweis waren ohne typische Krankheitssymptome. Die Studie wurde vom 23. Juni bis 4. Juli durchgeführt. Bei einer im baden-württembergischen Kupferzell durchgeführten Studie waren 3,9 mal mehr Infektionen nachgewiesen als bislang bekannt.

Hier waren 16,8 Prozent der Personen mit positivem Antikörper-Nachweis ohne typische Krankheitssymptome. Bei 28,2 Prozent der Erwachsenen, die nach eigenen Angaben einen positiven SARS-CoV-2-Test hatten, konnten keine Antikörper nachgewiesen werden.