Weltkrebstag | Bayerns Gesundheitsministerin ruft zur Krebsvorsorge auf

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ruft anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar zur Krebsvorsorge auf.

Symbolbild

Huml betonte am Sonntag: „Vorsorge-Untersuchungen sollten nicht aus Angst vor einer schlechten Nachricht gemieden werden. Denn viele Krebsarten sind heilbar, wenn sie rechtzeitig erkannt werden.“

Huml unterstrich: „Mit einem gesunden Lebensstil kann einer Krebserkrankung aktiv vorgebeugt werden. Insbesondere durch ausreichend Bewegung ist es möglich, das Risiko für zahlreiche Krebserkrankungen zu senken. Wichtig ist zudem eine gesunde Ernährung – und ein Verzicht aufs Rauchen.“

Bayernweit erkranken jährlich rund 64.000 Menschen neu an Krebs. Davon sind circa 52 Prozent Männer und 48 Prozent Frauen. Rund die Hälfte der bayerischen Krebspatienten ist 68 Jahre und älter. Die häufigsten Krebsarten bei den Männern sind Prostata-, Darm- und Lungenkrebs. Frauen erkranken am häufigsten an Brust-, Darm- und Lungenkrebs.

Krebs ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Experten zufolge kann aber etwa die Hälfte aller Krebsfälle durch einen gesünderen Lebensstil vermieden werden.