Weltkriegsbomben entschärft | Sondierungskonzept für das Gelände am Neu-Ulmer Südstadtbogen wird angepasst

Nach der Entschärfung von drei Weltkriegsblindgängern auf der Baustelle des Südstadtbogens in Neu-Ulm hat der Bauträger Realgrund AG das Sondierungskonzept für das Gelände angepasst und mit der Stadt Neu-Ulm abgestimmt. Dementsprechend wird der Bereich für die Sondierungen nun in drei Sondierungsabschnitte unterteilt:

Attachment-1-e1523638526874 Weltkriegsbomben entschärft | Sondierungskonzept für das Gelände am Neu-Ulmer Südstadtbogen wird angepasst Neu-Ulm News Blindgänger Neu-Ulm Sondierungskonzept Südstadtbogen | Presse Augsburg
Foto: Stadt Neu-Ulm

 

Abschnitt 1: Westbereich (rund 8.000 Quadratmeter)

Abschnitt 2: Ostbereich an der Memminger Straße (rund 6.900 Quadratmeter)

Abschnitt 3: Mittelbereich (rund 1.600 Quadratmeter)

Die einzelnen Abschnitte werden zu festgelegten Zeiten sondiert:

Abschnitt 1: 20. bis 26. April

Abschnitt 2: 26. April bis 24. Mai

Abschnitt 3: 24. Mai

Demnach ist nach heutigem Stand mit einer Kampfmittelfreigabe für das gesamte Baufeld bis circa Ende Mai bzw. Anfang Juni 2018 zu rechnen.

Sollten bei der Sondierung der einzelnen Abschnitte auffällige Verdachtspunkte entdeckt werden, so werden diese nach Möglichkeit jeweils an einem Donnerstag bzw. Freitag (im Falle von Feiertagen) genauer untersucht.

Sollte sich bei der genaueren Untersuchung herausstellen, dass es sich bei den Verdachtspunkten tatsächlich um Blindgänger handelt, ist geplant die Entschärfung am darauffolgenden Sonntag durchzuführen. Voraussetzung hierzu ist, dass der technische Zustand des Blindgängers dies zulässt und keine sofortige Entschärfung nötig wird.Unbenannt-15 Weltkriegsbomben entschärft | Sondierungskonzept für das Gelände am Neu-Ulmer Südstadtbogen wird angepasst Neu-Ulm News Blindgänger Neu-Ulm Sondierungskonzept Südstadtbogen | Presse Augsburg

Für die Entschärfung muss dann eine Evakuierung erfolgen. Der Radius ist abhängig von der Art und Größe des Blindgängers sowie dem möglichen Einsatz von Kompensationsmaßnahmen (Splitterschutz etc.).

Für die Bevölkerung heißt dies, dass Evakuierungen im Vorfeld nochmals besser geplant werden können.

Für den Fall, dass weitere Blindgänger gefunden werden, haben sich die Stadt Neu-Ulm und der Bauträger in Absprache mit Fachleuten des Kampfmittelsprengdienstes auf bereits vorab festgesetzte Evakuierungs-Tage verständigt.

Sollten Evakuierungen im Falle eines Bombenfundes nötig werden, würden diese planmäßig voraussichtlich am Sonntag, 29. April, Sonntag, 13. Mai oder Sonntag, 27. Mai stattfinden. Als Ersatztermin wurde der Sonntag 3. Juni festgelegt. Ob Evakuierungen an diesen Tagen notwendig werden oder nicht, gibt die Stadt Neu-Ulm rechtzeitig vorab bekannt.

Die Stadtverwaltung weist ausdrücklich darauf hin, dass es auch sein kann, dass überraschend und abweichend von diesem Zeitplan Evakuierungen notwendig werden können. Dies wäre beispielswiese dann der Fall, wenn Blindgänger gefunden werden, deren Zustand ein sofortiges Handeln erforderlich machen würde.