Ein Meeting jagt das andere, ein Kundentermin folgt dem nächsten. Dazwischen fehlen die Pausen, keine Zeit zum Essen und zum Trinken. Kollegen? Haben Stress. Dank mangelnder Kommunikation im permanenten Zeitdruck kommt es zu Missverständnissen, die mehr Stress verursachen. Büroalltag ist nicht gut für die Nerven. Wer sich diesem Stress dauerhaft aussetzt, der leidet.

Gute Organisation ist alles

Es sind die kleinen Auszeiten, die so wirksam gegen Stress sind und die regelmäßige Mahlzeiten und einen gesunden Flüssigkeitshaushalt ermöglichen. Und die einfach unglaublich gut sind, um eine kurze Unterhaltung zu führen. Das ist wichtig, denn in der Zusammenarbeit mit anderen Menschen ist Kommunikation alles. Wer gut und auch auf privater Ebene kommunizieren kann, der macht weniger Fehler, kommt besser miteinander aus und lässt Missverständnisse gar nicht erst entstehen. Was wiederum noch weniger Stress bedeutet.

Erreichbarkeit? Während der Arbeitszeit unbedingt!

Und danach wird das Smartphone unbedingt ausgeschaltet. Denn wer rund um die Uhr das Gefühl hat, unter der Beobachtung von Kollegen, Chef und Kunden zu sein, der kann nie richtig entspannen. Ständige Erreichbarkeit ist der Killer von Feierabend, Freizeit und Urlaub. Und damit nicht gut, sondern ein Stressfaktor. E-Mails, Kundenanrufe und arbeitsbezogene soziale Medien sollten daher während des Feierabends nicht beachtet werden. Regeneration ist angesagt.

Dem Stress die Spitze nehmen

Diese Tipps sind zwar gut, um etwas entspannter durch den Büroalltag zu kommen. Sie sind aber nicht mehr umsetzbar, wenn es schon zu spät ist. Wer Stress hat, muss erst einmal die Symptome bekämpfen. Aber wie bekämpft man Stress (für ein besseres Zeitmanagement kann zum Beispiel die Alpen-Methode helfen) ? Bemerkbar macht sich zu viel Stress durch Reizbarkeit, permanente Müdigkeit und häufig wiederkehrende Infekte. Das Immunsystem ist geschwächt, der Körper bettelt um eine Auszeit. Die kann man ihm geben, das hilft natürlich kurzfristig.

Eine Maßnahme wäre eine Schüßler-Kur, wie sie von Europa Apotheek angeboten wird. Manche Kassen zahlen die Schüßler Kur, abhängig von den freiwillig abgeschlossenen Zusatzleistungen, zumindest anteilig. Es sind vor allem drei Salze, die gegen Stress wirken: Kalium phosphoricum, Ferrum phospohoricum und Magnesium phosphoricum. Kalium phosphoricum gilt als das Salz der Nerven und der Psyche. Es soll beruhigen und das innere Gleichgewicht wiederherstellen. Gleichzeitig beugt das Salz Erschöpfungszuständen vor. Ferrum phospohoricum ist dagegen für das Immunsystem zuständig, es stärkt die Abwehr und fördert Konzentration und Aufmerksamkeit. Die Sauerstoffaufnahme wird verbessert, der Körper kann besser arbeiten. Magnesium phosphoricum ist gut für Muskeln und Nerven. Verspannungen werden gelöst, Blockaden verflüchtigen sich. Und zwar nicht nur körperlich. Magnesium phosphoricum wirkt auch bei mentalen Blockaden und psychischen Spannungen. Die Salze sollten idealerweise über einen Zeitraum von drei Wochen eingenommen werden.

Lebensstil anpassen und Stress aus dem Weg gehen

Die Schüßler-Kur gegen Stress wirkt hervorragend, sollte aber immer nur ein Notanker sein. Besser ist es, den Lebensstil dauerhaft umzustellen. Wer zu Stress und den damit verbundenen Symptomen neigt, sollte sich sehr ausgewogen ernähren und auf eine regelmäßige Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen achten. Vor allem die Spurenelemente sind wichtig. Das kann auch über Nahrungsergänzungsmittel geschehen. Bewusstes Schlafen und eine bewusste Ernährung spielen eine wichtige Rolle.

Allgemein hilft es, im Alltag mit Entspannungsmomenten einen Ausgleich zu schaffen. Sport ist eine gute Methode, um Stress abzubauen. Das geht am besten, wenn man sich mehrmals wöchentlich komplett auspowert. Yoga wird von vielen Menschen ebenfalls als ein guter Ausgleich empfunden. Das Wichtigste ist aber, dass man gut auf sich achtet und Grenzen wahrt. Das gilt vor allem für die Ruhezeiten, Pausen und den Feierabend.