Wenn „hieb- und stichfeste“ Argumente fehlen – Frau geht mit Steakmesser auf Verlobten los

Einer 27-jährigen Frau aus Augsburg hatten offensichtlich in einem Streit mit ihrem Verlobten die hieb- und stichfesten Argumente gefehlt. Sie hatte deshalb zum Steakmesser gegriffen. Nun musste sie sich vor dem Augsburger Amtsgericht dafür verantworten.

Küchenmesser_1477208170 Wenn „hieb- und stichfeste“ Argumente fehlen - Frau geht mit Steakmesser auf Verlobten los Augsburg Stadt News Polizei & Co Amtsgericht Augsburg Messerangriff Urteil | Presse Augsburg
Symbolbild | nickfrom / Pixabay

Im Juni diese Jahres war es im Stadtgebiet Augsburg zu einem Streit zwischen einer 27-jährigen Frau und ihrem Verlobten gekommen. Als dieser immer heftiger geführt wurde, schienen der Frau offensichtlich die hieb- und stichfesten Argumente auszugehen. Da griff sie zu anderen Mitteln. Sie schnappte sich ein Steakmesser und machte Stichbewegungen in Richtung des Geschädigten. Dieser erlitt dabei eine Stichverletzung am rechten Unterarm. Doch damit nicht genug.

Als der Mann seine Verlobte aus der Wohnung gebracht hatte und die Wohnungstür schloss, trat diese die Wohnungstür auf und schlug dem Geschädigten mit einem Pflasterstein auf den Kopf. Der Mann erlitt dadurch eine Platzwunde am Kopf.

Die Frau musste sich deshalb wegen gefährlicher Körperverletzung gestern vor dem Augsburger Amtsgericht verantworten.Die Angeklagte wurde wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 10 Monaten mit Bewährung verurteilt. Die Entscheidung ist rechtskräftig.