Wertingen/Dillingen | Betrug – Rentner kauft für 40.000 Euro falsche Silbermünzen und Goldbarren

Die Kriminalpolizei Dillingen führte über einen längeren Zeitraum unter der Federführung der Staatsanwaltschaft Augsburg Ermittlungen aufgrund des Verdachts des betrügerischen Verkaufs von gefälschten Goldbarren und Silbermünzen.
 
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Bild von Matthias Wewering auf Pixabay

Ein 68-jähriger Rentner aus dem Raum Wertingen / Dillingen kaufte in den vergangenen zwei Monaten bei mehreren Gelegenheiten an seiner Wohnanschrift Silbermünzen bzw. Goldunzen. Hierbei handelte er in dem guten Glauben sich dadurch eine sichere Wertanlage verschafft zu haben. Die Bezahlung der Edelmetalle erfolgte durch den Rentner in Bar und belief sich schließlich auf über 40.000 Euro. Erst nach einiger Zeit bemerkte der Mann, dass er für das übergebene Bargeld falsche Münzen und Goldbarren erhalten hatte. Er wandte sich schließlich an die Polizei.
Im Rahmen der aufwendigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Dillingen und der Staatsanwaltschaft Augsburg konnten die beiden Täter am Dienstag, den 27.04.2021, im Bereich Wertingen festgenommen werden. Die beiden Männer (26 und 40 Jahre alt) mit italienischer Staatsbürgerschaft hatte an diesem Tag erneut versucht dem 68-Jährigen weitere Münzen zu verkaufen.
Die beiden Festgenommenen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg am 28.04.2021 dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Augsburg vorgeführt. Dieser erließ am 28.04.2021 den von der Staatsanwaltschaft Augsburg beantragten U-Haftbefehl wegen des dringenden Verdachtes des gewerbsmäßigen Betruges und setzte diesen in Vollzug. Die beiden Beschuldigten befinden sich seither in Untersuchungshaft. Im Zuge der Festnahme und der Durchsuchung an der Wohnanschriften der beiden Täter konnte umfangreiches Beweismaterial, u. a. Bargeld sowie div. Silbermünzen und Goldbarren aufgefunden und sichergestellt werden.

Die Betrugsermittler der Kriminalpolizei Dillingen bitten mögliche weitere Geschädigte (die ebenfalls falsche Goldbarren bzw. Silbermünzen gekauft haben) sich unter der 09071/560 zu melden.

Es wird seitens der Polizei darauf hingewiesen, dass sie gerade bei derartigen hochpreisigen Ankäufen an der Haustüre ihr gesundes Misstrauen walten lassen sollten.

 
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