„Who cares?“ | Neue Sonderausstellung im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg

Mit Ausbruch der Corona-Krise ist die Bedeutung von „Solidarität“ ganz neu in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. In der kommenden Sonderausstellung „Who cares? Solidarität neu entdecken“ (Laufzeit 23.7.21 bis Anfang 2022) erkundet das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) das Phänomen gesellschaftlicher Solidarität als gegenwärtige Herausforderung ebenso wie als historisches Phänomen, das von der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts seinen Ausgang genommen hat.

tim-Museumsdirektor Dr. Karl Borromäus Murr: „Die Ausstellung zeigt an regionalen und globalen Beispielen das stete Ringen um Solidarität, die immer neu erstritten werden muss. Die Schau beleuchtet die Bereiche Gewerkschaften, Klima, Flucht, Konsum, Gesundheit, Kunst und Kultur. Künstler*innen des internationalen Projekts „Utopia Toolbox“ machen dabei solidarisches Handeln erlebbar, ohne das keine moderne Gesellschaft auf Dauer existieren könnte.“

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg.