Widerstände gegen Polizeibeamte in Neu-Ulm

Zu zwei Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte der Polizeiinspektion Neu-Ulm kam es am Freitag, 23.10.2020, gegen ca. 13:15 Uhr, sowie um 23:30 Uhr.Whatsapp Image 2020 01 29 At 21.27.54.Jpeg

Gegen 13:15 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Neu-Ulm durch die Integrierte Leitstelle Donau-Iller zur Unterstützung des Rettungsdienstes in der Luitpoldstraße in Neu-Ulm angefordert. Im Rahmen einer Streitigkeit verletzte ein 31-jähriger Neu-Ulmer seinen 62-jährigen Vater, welcher gegen eine Bettkante stürzte und zur ärztlichen Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht wurde. Nachdem von dem 31-Jährigen eine nicht unerhebliche Fremd- und Eigengefährdung ausging sollte er durch die eingesetzte Streifenbesatzung zur Begutachtung in eine psychosomatische Klinik verbracht werden. Nachdem der Mann gegenüber den Polizeibeamten äußerst aggressiv war sollte er vor der Verbringung gefesselt werden. Hiergegen sperrte er sich aktiv und leistete erheblichen Widerstand. Des Weiteren wurden die eingesetzten Beamten durch den Aggressor beleidigt. Den 31-Jährigen erwartet nun, neben einer Strafanzeige wegen des Körperverletzungsdeliktes zum Nachteil seines Vaters, eine weitere Strafanzeige wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie der geäußerten Beleidigungen.

Um 23:30 Uhr gingen auf hiesiger Dienststelle diverse Mitteilungen über eine betrunkene Person in der Augsburger Straße in Neu-Ulm ein, welche lautstark herumschreien würde. Vor Ort konnte ein 38-jähriger Ravensburger angetroffen werden, welcher auf dem Boden lag. Der Mann zeigte sich unverzüglich höchst aggressiv gegenüber den Beamten. Nachdem er koordinativ nicht mehr in der Verfassung war, ohne Einschränkungen zu gehen und keine Anlaufadresse in Neu-Ulm hatte, wurde er vor Ort, zu seinem Schutz, in Gewahrsam genommen. Bereits zu diesem Zeitpunkt beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten. Als er auf der Polizeidienststelle in die Gewahrsamszelle verbracht werden sollte leistete er Widerstand durch aktives Sperren. Den Ravensburger erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie der geäußerten Beleidigungen.

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