Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), hat die in Deutschland lebenden Kurden und Türken aufgerufen, den aktuellen Konflikt in Nordsyrien nicht nach Deutschland zu tragen: Sie erwarte „besonders von Migrantenorganisationen und Religionsgemeinschaften, Verantwortung zu übernehmen und zur Mäßigung beizutragen“, sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). „Bei allem Verständnis, dass der Konflikt Menschen und ihre Familien, die ihre Wurzeln in der Region haben, tief erschüttert, muss klar sein: Wir haben auch die Verantwortung, dass der Konflikt in der Region nicht zu einem Konflikt in unserer Gesellschaft wird und das friedliche Zusammenleben in Deutschland gefährdet“, so die Integrationsbeauftragte. Am Montag war es bei einer Demonstration von Kurden im nordrhein-westfälischen Herne zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen.

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