Wie Bund und Länder die Pandemie ausbremsen wollen

Trotz neuer Corona-Einschränkungen zum Monatsanfang bleibt die Zahl der Neuinfektionen hoch – zu hoch, meinen Bund und Länder. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten legen nach. Ein hohes Infektionsgeschehen sei «nur noch durch erhebliche Beschränkungen» zu kontrollieren, «die, je später sie erfolgen, umso einschneidender und länger erfolgen müssen», heißt es im gemeinsamen Beschluss.

Angela Merkel, Bundeskanzlerin «Wir haben gemeinsam festgestellt, dass durch die Oktoberbeschlüsse und vielleicht auch schon die Tage zuvor eien Trendumkehr noch nicht erreicht ist, aber wir die Dynamik der Neuinfektionen brechen konnten. Wire haben in den letzten Tagen einen konstante Infektionszahl gesehen. Aber wir sind von der Inzidenz 50 pro 100 000 in 7 Tage, bei denen wir dann das Infektionsgeschehen für die Gesundheitsämter wieder für nachvollziehbar halten, ein großes Stück entfernt.

» Private Zusammenkünfte mit Bekannten und Verwandten sollen sich auf «einen festen weiteren Hausstand» beschränken. Bürger werden angehalten, auf «nicht notwendige private Reisen und touristische Tagestouren» zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel möglichst zu meiden. Bund und Länder rechnen damit, dass es höchstwahrscheinlich im ersten Quartal kommenden Jahres mindestens einen zugelassenen Impfstoff gibt. Wie es weitergeht, wollen Bund und Länder am 25. November beraten – auch schon mit Blick auf Dezember und Januar.