Wie man Phishing Scam 2020 vermeidet

Werte Leser, haben Sie eine Ahnung, wie hoch der jährliche Schaden der durch Cyberkriminalität entsteht ist? Darüber gibt es wohl nur sehr vage Schätzungen. Aber die Zahl der Anzeigen lässt sich zählen. Und diese Zahl wächst seit den 2000er-Jahren exponentiell. Jährliche Zuwächse der Fallzahlen von 30 bis 100% sind keine Seltenheit. Und nicht selten ist der finanzielle Schaden enorm.

Wenn Sie sich jetzt fragen, wie Sie das betreffen könnte? Da gibt es ganz banale Beispiele. Nehmen wir an, Sie haben ein Bankkonto bei der Bank XY. Sie bekommen ein Email, das täuschend echt aussieht, als käme es von XY. Im E-Mail werden Sie über Probleme mit Ihren Daten informiert. Sie möchten bitte so lieb sein und die Daten aktualisieren. Ein Link ist vorhanden. Man muss nur darauf klicken und ein paar Daten, beispielsweise die Kontonummer abgleichen. Schon ist das Problem gelöst – meint man. Doch in Wahrheit ist man Phishing oder Scam Opfer geworden. Ähnlich ist es, wenn Sie Kunde eines Online Casinos sind. Nicht selten werden gefälschte Mails in Umlauf gebracht, die Ihre Kontodaten abfragen. Da loben wir uns die Möglichkeit, kostenlos zu spielen, indem man sich beispielsweise unter https://onlinecasinopolis.de/casino-bonus-ohne-einzahlung/ einen Bonus ohne Einzahlung sichert. Seien Sie auf der Hut und werden Sie nicht Cybercrime-Opfer.

Doch was ist Phishing eigentlich?

Wir erlauben uns an dieser Stelle einen kleinen Auszug von Wikipedia sinngemäß wiederzugeben: Der Begriff Phishing ist eine Abwandlung des englischen Wortes „Fishing“, was übersetzt „angeln“ bedeutet. Man versucht, über gefälschte Websites, E-Mails oder andere Kurznachrichten an persönliche Daten eines Internet-Users zu gelangen. Ziel ist es, dessen Identität vorübergehend zu stehlen und damit entweder einfach Personen zu schaden oder Gelder von der Zielperson abzuzweigen. Das Ganze geht schnell und unscheinbar. Wie oben beschrieben. Eine harmlose, täuschend echt aussehende E-Mail reicht, um den Empfänger zu verunsichern. Landet er nach einem Mausklick auch noch auf einer Website, die täuschend echt aussieht, wird das wohl alles seine Richtigkeit haben – meint man. Aber Achtung: Trauen Sie keiner Quelle, die Sie nicht einwandfrei wiedererkennen. Und vor allem: Überprüfen Sie immer den Absender. Ist es wirklich Ihr Bankbetreuer? Oder ist die URL (die Webadresse) wirklich die von der Bank? So ganz nebenbei bemerkt: Banken würden nie per E-Mail um einen Datenabgleich bitten. Sollten Ihre Daten fehlen oder korrigiert werden müssen, würde das direkt in der Bankfiliale gemacht werden.

Und was ist Scam?

Unter einem Scam versteht man ein Betrugsszenario mit dem Ziel, ebenfalls Internetnutzer um ihr Geld zu bringen. Aber hierbei wird nicht mit täuschend echten Seiten und Inhalten gearbeitet, um an Ihre Daten zu kommen, sondern riesige Netzwerke haben es sich zum Ziel gesetzt, mittels gezielter psychologischer Manipulation (auch „Social Engineering“) an Ihr Geld zu gelangen. Mit Scam in Kontakt kommen Sie am häufigsten bei E-Mails oder Social Media oder dort, wo Geschäfte gemacht werden. Bei Scam wird darauf abgezielt, die Gefühle der Leser anzusprechen und sie zu einem gewissen Verhalten zu drängen. Das sind beispielsweise die typischen „Neffen“, die sich bei alleinstehenden älteren Damen und Herren als längst verschollene Verwandte ausgeben oder jene Nigerianer, die zig Millionen auf Bankkonten haben und eine Möglichkeit suchen, dieses Geld ins Ausland zu bringen – wobei sie natürlich Ihre Hilfe und ein wenig Ihres Geldes benötigen würden.

Wie ist man davor gewappnet?

Seien Sie stets skeptisch! Glauben Sie nicht alles, was Sie lesen. Erst recht nicht, wenn die Inhalte von Menschen kommen, die Sie nicht persönlich kennen. Absender von Banken, Online Casinos oder anderen Institutionen, mit denen Sie zu tun haben, verlangen nie nach einer Angabe persönlicher Daten zusammen mit Ihrer Kontonummer. Stimmt der Absender mit der Absender-Mailadresse überein? Wenn nein, dann Finger weg! Wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei! (pm)