Die Länderspielpause kam den Augsburger Panthern gelegen, wie gelegen das zeigten sie bereits am Freitagabend. Mit einem 4:1-Heimerfolg über den amtierenden Meister aus Mannheim beendete der AEV seine Negativserie von zuvor drei Spielen ohne Sieg.AEV_BIEL_040 Willkommen zurück | Augsburger Panhter schlagen nach der Länderspielpause Meister Mannheim Augsburg Stadt Augsburger Panther News Newsletter Sport Adler Mannheim AEV; Augsburger Panther DEL MERC | Presse Augsburg

Die Deutschland Cup-Pause dient jedes Jahr als „Trennscheibe“, sie teilt die DEL-Vorrunde in zwei Teile. Was gut geklappt hat, gilt es zu konservieren. Im Fall der Augsburger Panther lief es vor der Länderspielunterbrechung nicht wie gewünscht, drei Niederlagen gab es zuletzt in Serie. In der CHL ist man in die Playoffs eingezogen, im nationalen Wettbewerb tut man sich da deutlich schwerer. Jetzt musste ein Neustart her. Mit dem amtierenden Meister aus Mannheim stand dabei gleich ein erster schwerer Prüfstein mit auf dem Eis. Doch auch bei den Adlern läuft es aktuell nicht. Wie der AEV mit drei Niederlagen im Gepäck kamen sie ins Curt-Frenzel-Stadion.

„Mr. Europapokal“ trifft auch in der Liga wieder

Nach der jüngsten Niederlage in der CHL versuchten die Gäste die Negativserie in Schwaben zu brechen und begannen gut. Bereits in der 5. Spielminute kurvte Järvinen, nach einem Scheibenverlust von McNeill an der gegnerischen blauen Linie, durch die Augsburger Hintermannschaft und setzte die Scheibe zur frühen Gästeführung in die Maschen. Die Antwort des AEV kam aber schnell. Gill brachte die hinter dem Tor eroberte Scheibe vor den Kasten zu Fraser, der sich diese Chance nicht nehmen ließ. Es war der dritte Ligatreffer von „Mr. Europapokal“ in dieser Saison.

Roy wird wieder zum „King“

Die 5.979 Zuschauer sahen auch danach ein ausgeglichenes Spiel zwischen den beiden Champions League-Teilnehmern. Beide Mannschaften kombinierten gefällig. Mannheim konnte sich dabei ein leichtes Chancenplus erarbeiten, fand aber immer wieder seinen Meister; Mit überragenden Aktionen wurde Roy wieder einmal zum „King“ des Spiels. Am Ende hatte er auch an diesem Abend wieder 30 Schüsse auf sein Tor abwehren können.

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LeBlanc trifft zweimal

Und auch auf der anderen Seite des Spielfeldes haben die Panther nun wieder einen dieser Ausnahmekönner zurück. Während einer gut vierwöchigen Verletzungspause war Drew LeBlanc schmerzlich vermisst worden, nun konnte er sein Team sechs Minuten vor dem Ende in Führung bringen. Sezemsky hatte die Scheibe nach einem sehenswerten Slalomlauf zum Augsburger Spielmacher gebracht, der sich die Chance aus kurzer Distanz nicht nehmen ließ. Für die Entscheidung sorgte dann ausgerechnet Christoph Ullmann. Lange Jahre in den Diensten des MERC, wurde er vor der Partie für 900 DEL-Spiele geehrt, an diesem Freitagabend bekam er einen von einem Mannheimer zum Empty Net Goal abgefälschten Treffer kurz vor dem Ende gutgeschrieben. Den Schlusspunkt setzte LeBlanc, der den Puck vor dem eigenen Kasten abfing und zum 4:1 einschob.

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Der AEV meldet sich nach der Länderspielpause mit einem Ausrufezeichen zurück und beendet seine Niederlagenserie. Am Sonntag sollen mit einem Erfolg in Krefeld (16:30 Uhr) weitere Punkte auf das Konto wandern, bevor es am Dienstag in der CHL nach Biel geht.

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AEV: Roy, Keller– Lamb, Haase, Tölzer, McNeill, Valentine, Rogl, Sezemsky – Sternheimer, Payerl, Callahan, Holzmann, LeBlanc, Stieler, Trevelyan, Fraser, Gill, Mayenschein, Ullmann,  Hafenrichter
Tore: 0:1 Järvinen 5., 1:1 Fraser (Gill/ Holzmann) 9., 2:1 LeBlanc (Sezemsky) 54., 3:1 Ullmann 59., 4:1 LeBlanc 60.

Schiedsrichter: Hunnius, Piechaczek  | Cepik, Römer Strafzeiten: Augsburg 4 – Mannheim 8

Zuschauer: 5.979