Winterdienst in Bayern sichert Mobilität bei Schnee und Eis

Der Winter gab am vergangenen Dienstag in weiten Teilen Bayerns ein erstes Gastspiel – die Saison für Schneeschaufel und Eiskratzer ist wieder da. Wie jedes Jahr steht damit auch der Winterdienst wieder im Blickpunkt der Öffentlichkeit. Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer: „Der Winterdienst ist in der kalten Jahreszeit unverzichtbar, um allen Verkehrsteilnehmer eine sichere Fahrt auch bei Schnee und Eis zu ermöglichen. rund 2.000 Frauen und Männer sorgen an unseren 64 Straßenmeistereien dafür, dass die Verkehrsteilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes nicht aufs Glatteis geraten.“

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erstin Schreyer (Bayerische Verkehrsministerin) und Frank Plate (Leiter Straßenmeisterei Riem). | Quelle: StMB

Der Winterdienst in Bayern ist bestens auf die kommenden Monate vorbereitet, wie sich Ministerin Schreyer am heutigen Freitag bei einem Besuch im Salzlager Sauerlach der Straßenmeisterei Riem überzeugen konnte. Bereits im Sommer haben die Straßenmeistereien vorgesorgt und die Lagerhallen aufgefüllt, damit der Winterdienst auch für länger andauernde Winterlagen gewappnet ist. Insgesamt kümmern sich die Beschäftigten der Straßenmeistereien um ein Netz von 20.000 Kilometern Bundes- und Staatsstraßen. Hierfür stehen gut 300 staatseigene Winterdienstfahrzeuge und 600 LKWs, die von privaten Unternehmen gefahren werden, zur Verfügung. Im vergangenen eher milden Winter hat der Freistaat fast 40 Millionen Euro für den Winterdienst auf den Bundes- und Staatsstraßen ausgegeben. Diese Summe setzt sich zusammen aus Kosten für das Streusalz, für die privaten Fuhrunternehmen, die eigenen Lohn- und Gerätekosten sowie weitere Kosten etwa für das Aufbauen von Schneezäunen und die Winterdienst-Einsatzleitung.

Aber auch der beste Winterdienst kann natürlich keine sommerlichen Straßenverhältnisse garantieren. Ministerin Schreyer appelliert daher an alle Autofahrer: „Passen Sie Ihre Fahrweise den Witterungs- und Straßenbedingungen an. Ziehen Sie Winterreifen auf und planen Sie ausreichend Zeit für Ihren Weg ein. Denken Sie bitte immer daran, dass es vor den Winterdienstfahrzeugen glatt sein kann, bevor Sie sie überholen. Und nehmen Sie bitte Rücksicht auf unsere Einsatzfahrzeuge.“

Einen besonderen Dank richtet die Ministerin an die Frauen und Männer in Orange. „Auch, wenn die Technik noch so modern und jeder Einsatz noch so gut geplant ist, der wichtigste Faktor ist nach wie vor der Mensch. Die Beschäftigten in unseren Straßenmeistereien sorgen jeden Tag ab halb drei in der Früh bei Wind und Wetter, egal ob unter der Woche, am Wochenende oder an den Feiertagen dafür, dass die Autofahrer sicher an ihr Ziel kommen. Was hier mit unermüdlichem Engagement geleistet wird, verdient größten Respekt und Anerkennung! Dafür sage ich ein herzliches Vergelt’s Gott!“