„Wir haben die ersten 20 Minuten völlig verschlafen“ – die Stimmen zum peinlichen Pokal-Aus des FCA

Der FC Augsburg wollte heute mit einem Sieg über den Regionalligisten Verl einen ersten Schritt im Pokal gehen, daraus wurde es nichts. Nach einer erschreckenden Leistung wird man auch in diesem Jahr nur in der Liga nach Berlin fahren. Nach dem 1:2 verabschiedet sich Augsburg bereits in der 1.Runde aus dem Wettbewerb. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

Foto: Krieger

Daniel Baier: „Wir haben es über 90 Minuten nicht geschafft, das Spiel in unsere Bahn zu lenken. Wenn du bei einem Viertligisten ausscheidest, zeigt es, dass du vieles nicht gut gemacht hast. Verl dagegen hat sehr viel richtig gemacht und wenn man ehrlich ist, auch nicht unverdient gewohnen, weil wir uns vor allem in der zweiten Halbzeit zu wenig Chancen herausgespielt haben. Es war ein K.-O.-Spiel und für uns ist der Pokal jetzt schon zu Ende.“

André Hahn: „Wir haben die ersten 20 Minuten völlig verschlafen und lagen dann schon 0:2 hinten. Vor der Pause hatten wir zwei riesen Möglichkeiten, um ranzukommen oder das Spiel zu drehen. Aber wir waren nicht kaltschnäuzig genug, um diese Chancen zu nutzen. Für Verl war es das Spiel des Lebens. Wir müssen aus der Partie unsere Schlüsse ziehen.“

Martin Schmidt: „Wir wussten ganz klar, was auf uns zu kommt, dass es ein richtiger Pokalfight werden wird. Trotzdem haben wir in der Anfangsphase genau das falsch gemacht, was wir angesprochen hatten. So haben wir die ersten 20 Minuten komplett verschlafen. Trotzdem kannst du mit den Chancen vor der Pause zurückkommen. Aber man hat gesehen, dass bei uns einiges noch nicht gepasst hat, so dass wir wissen, dass in der kommenden Woche und in den Wochen darüber hinaus noch viel Arbeit auf uns wartet. Gratulation an die Verler, die es richtig gut gemacht haben.“

Guerino Capretti: „Ich habe der Mannschaft im Vorfeld gesagt, dass wir viele Wege gehen müssen, dass es weh tun wird und wir in jeder Situation an unsere Grenzen gehen müssen. Ich bin unheimlich stolz, so einen Tag zu