„Wir haben zu wenig nach vorne gemacht“ | Die Stimmen zur FCA-Niederlage in Gladbach

Der FC Augsburg hat auch heute bei Borussia Mönchengladbach nicht gewinnen können. Das 0:2 bei den Fohlen war das zehnte Spiel ohne Sieg für den FCA. Das sagen die Beteiligten dazu.

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Manuel Baum zeigte sich enttäuscht, auch von der Schiedsrichterentscheidung | Foto: Krieger

Gregor Kobel: „Über 90 Minuten haben wir zu wenig nach vorne gemacht.Gladbach hatte über 90 Minuten einfach mehr vom Spiel. Wir haben mit Herz verteidigt, gehen jetzt aber mit null Punkten nach Hause. “  Zu einer möglichen Abseitsstellung vor dem 0:1: „Das Gegentor muss ich natürlich anders klären, aber danach war es in meinen Augen ganz klar abseits, weil der Gegenspieler, der knapp hinter mir steht, ins Spiel eingreift. Ich muss den von Anfang an besser klären. Ich muss bei mir selber den Fehler suchen“

Andre Hahn: „Wir wussten, dass es verdammt schwer wird und wollten gut und kompakt stehen. In der ersten Halbzeit hatten wir dann in der ein oder anderen Situation etwas Glück, in der zweiten Hälfte machen es wir lange gut und halten lange die Null, aber insgesamt hatten wir einfach zu wenig eigene Chancen.“

Manuel Baum (Trainer Augsburg): „Wir hatten in der ersten Hälfte beim Elfmeter und bei zwei, drei weiteren Situationen viel Glück. Nach der Pause haben wir es besser geschafft, Gladbach den Zahn zu ziehen. Es ist unfassbar, dann so ein Gegentor zu kassieren, bei dem die Schiedsrichter die Regel falsch auslegen, bei der Szene kann man nicht mehr von passivem Abseits sprechen. Es ist enttäuschend.“

Dieter Hecking (Trainer Gladbach): „Unser Sieg war hochverdient. Wir haben gegen tief stehende Augsburger fünf gute Chancen erspielt. Nach der Pause wurden wir ungeduldig und sind in ein paar Konter gelaufen. Am Ende haben wir aber doch noch die Lücke gefunden. Ich kann aber nachvollziehen, wenn Manuel Baum das erste Gegentor moniert. Wenn es heute 0:0 ausgeht, hätten wir auch damit leben können, aber so spricht es für unsere Mannschaft, dass sie sich für ihre Geduld doch noch belohnt hat.“