Um die Anforderungen der Digitalisierung in den kommunalen Verwaltungen erfolgreich zu meistern, haben die drei größten Kommunen Bayerns eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Unter dem Motto „Die Digitalisierung als gemeinsames Zukunftsthema“ arbeiten die drei Städte künftig inhaltlich und strategisch zusammen.

Augsburgs Stadtdirektor Frank Pintsch (links), Münchens IT-Referent und Chief Digital Officer Thomas Bönig (Mitte) sowie Nürnbergs IT-Referent Harald Riedel haben eine Kooperationsvereinbarung für den Bereich der Digitalisierung in den kommunalen Verwaltungen der drei größten Städte Bayerns unterzeichnet. Foto: Stefan Sieber/Stadt Augsburg

Sich sofort in jeder Stadtverwaltung zurechtfinden „Wir erhoffen uns von einer Kooperation, dass wir durch den engen Austausch mit München und Nürnberg von den Erfahrungen aller profitieren, Fehler vermeiden und der Bevölkerung einen einheitlichen Weg bieten können. Wer von Augsburg nach Nürnberg oder München zieht, soll sich im digitalen Angebot der jeweiligen Stadtverwaltungen sofort zurechtfinden“, so Augsburgs Stadtdirektor Frank Pintsch, zu dessen Verantwortungsbereich die Digitalisierung gehört. Dieser Entwicklung kann und will sich die Stadt Augsburg nicht entziehen. „Wir arbeiten derzeit bereits an zahlreichen Projekten, um den digitalen Wandel innerhalb der Stadtverwaltung aktiv und durchdacht zu nutzen und den Service für Bürgerinnen und Bürgern zu verbessern“, so Pintsch. Gemeint sind neue effektive Möglichkeiten wie etwa Online-Videotermine, Onlineformulare und Online-Verwaltungsleistungen für noch mehr Bürgerservice. Weitere Beispiele sind das Ratsinformationssystem der Stadt Augsburg oder die elektronische Akte (E-Akte) etwa bei Bauanträgen, an denen gleichzeitiges Arbeiten möglich ist.