„Wir waren mit Ball zu unruhig“ | Die Stimmen zur Auswärtspleite des FCA in Leverkusen

Ohne Punkte musste der FC Augsburg die Heimreise aus Leverkusen antreten. 0:2 hieß es aus Augsburger Sicht nach 90 Minuten. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

Daniel Baier: „Ich finde, dass wir es in der Anfangsphase gut gemacht haben, aber man hat heute einfach die Qualität von Leverkusen gesehen. Es reicht ein schlampiger Ball von uns, den sie eiskalt ausnutzen. Das hat den Unterschied gemacht. Wir hatten selbst gute Aktionen nach vorne, aber bei uns kam der letzte Pass nicht an oder der Abschluss ist nicht gut genug. Das müssen wir uns heute vorwerfen lassen.“

Florian Niederlechner: „Wir hatten einige Möglichkeiten, die wir aber nicht sauber ausgespielt haben. Mit meiner Kopfballchance können wir in Führung gehen und ich wäre alleine aufs Tor zugelaufen, wenn mein Gegenspieler nicht den Ball mit der Hand spielt. Das ist für mich eine klare Verhinderung einer Torchance und hätte deswegen rot geben müssen. So geraten wir mit dem ersten Torschuss von Leverkusen in Rückstand. Danach war es dann schwer für uns.“

Tin Jedvaj: „Es war ungewohnt, in der Bayarena gegen Leverkusen zu spielen, aber so ist das Geschäft. Ich gebe jetzt alles für den FC Augsburg. Vom Spielverlauf war es bitter, denn wir hatten durchaus Möglichkeiten, die wir aber nicht konsequent verwertet haben. Leverkusen hat seine Chancen besser genutzt.“

Jeffrey Gouweleeuw: „Wir waren mit Ball zu unruhig, hätten durchaus mehr aus unseren Möglichkeiten machen können. Leverkusen hat seine Chancen eiskalt genutzt. Aber wir haben immer noch eine gute Position und wir haben Vertrauen in unsere Stärke, dass wir die nötigen Punkte holen.“

Martin Schmidt: „Wir haben das Spiel so erwartet, dass Leverkusen viel Ballbesitz hat, aber darauf haben wir uns gut eingestellt. Wir wollten viel gegen den Ball arbeiten, konnten unsere Chancen aber nicht so ausspielen wie gewünscht. Wir haben den Gegner gut vom eigenen Tor weghalten können, aber am Ende war ein Schuss dann im Tor. Nach der Pause wollten wir offensiver agieren, das 2:0 von Leverkusen hat uns dann aber weh getan. Am Ende war es insgesamt nach vorne zu wenig und wir haben weiter viel Arbeit vor uns.“

Peter Bosz: „Augsburg hat uns zu Beginn sehr gut angelaufen, so dass wir schnell umstellen mussten. Man hat dann gesehen, welche Qualität wir haben. Ich bin aber nicht zufrieden, was wir nach dem 2:0 geleistet haben, das hat mir nicht gefallen, denn mit einem Gegentor hätte es noch einmal gefährlich werden können. Das ist zum Glück nicht passiert.“